Ein Amerikaner in Paris (1951)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vincente Minnelli |
|---|---|
| Genre | Musik, Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1951-09-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.635.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.981.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (673 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Zweite Weltkrieg ist vorbei, doch der amerikanische Soldat Jerry Mulligan bleibt in Paris. Die französische Hauptstadt hat ihn eingenommen, und er richtet sich dort ein. Über seiner Liebe zur Parfümverkäuferin Lise Bouvier steht allerdings kein guter Stern: Sie ist dem Sänger Henri Baurel bereits versprochen.
Darben muss Jerry unterdessen nicht. Die wohlhabende Milo Roberts hat ein Auge auf ihn geworfen und sorgt für sein Auskommen. Doch die Bequemlichkeit einer finanziell gesicherten Existenz, die der wahren Liebe im Weg steht, erfüllt ihn nicht. Sein Sehnen gilt weiterhin Lise, die er in die Arme schließen möchte.
Entstehungsgeschichte
Vincente Minnelli inszenierte den 1951 erschienenen Film. Zur Besetzung gehören Gene Kelly, Leslie Caron, Oscar Levant und Georges Guétary. Die Altersfreigabe steht bei zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Drei Genres treffen hier zusammen: Musik, Liebesfilm und Komödie. Diese Mischung erklärt die Bauform. Die Dreieckskonstellation, ein Mann, eine Frau, ein Rivale, dazu eine Gönnerin, ist ein Gerüst, das Raum für musikalische Nummern lässt, ohne dass die Handlung stillsteht. Der Konflikt ist nicht dramatisch zugespitzt, sondern als Verzögerung angelegt: Jede Figur weiß früh, was sie will, und die Erzählung besteht darin, die Hindernisse abzutragen.
Der Schauplatz Paris ist dabei mehr als Kulisse. Eine Stadt, in der ein Fremder bleibt, weil sie ihn nicht loslässt, gibt dem Film einen Ton zwischen Schwärmerei und Selbstironie, komödiantisch dort, wo Jerrys Lage zwischen Wohltäterin und Angebeteter unhaltbar wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 bewegt sich die Durchschnittsbewertung im oberen Mittelfeld, getragen von einer Bewertungsbasis im mittleren dreistelligen Bereich. 75 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Dokument einer Erzählweise, die Gesang, Tanz und Liebeshandlung als Einheit denkt statt als Abfolge getrennter Bestandteile. Wer sich für diese Form interessiert, findet hier eine geschlossene Umsetzung; wer Musiknummern als Unterbrechung empfindet, wird die Handlung schmal finden. Im Genre steht der Titel für die Variante, die das Musikalische aus der Stimmung eines Ortes heraus entwickelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gene Kelly als Jerry Mulligan
- Leslie Caron als Lise Bouvier
- Oscar Levant als Adam Cook
- Georges Guétary als Henri Baurel
- Nina Foch als Milo Roberts
- Robert Ames als Ballet Dancer (uncredited)
- Joan Anderson als Child in Ballet (uncredited)
- Larry Arnold als Frenchman (uncredited)
- Martha Bamattre als Mathilde Mattieu (uncredited)
- Charles Bastin als Smiling Young Man (uncredited)
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Verfügbarkeit
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