Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Václav Vorlíček |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Familie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-11-16 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 580.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (390 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Aschenbrödel ist ein lebhaftes, verschmitztes Mädchen, dem kaum etwas misslingt. Als Tochter eines Gutsherrn wächst sie glücklich auf und erhält eine sorgfältige Erziehung. Mit dem Tod des Vaters ändert sich alles: Die Stiefmutter macht aus ihr eine Magd, die auf dem Hof die niederen Arbeiten verrichten muss.
Ganz allein steht sie dennoch nicht da. Befreundete Tauben kommen ihr zu Hilfe, und drei Haselnüsse halten Überraschungen bereit. In der ersten steckt ein Jagdgewand, in der zweiten ein Ballkleid, in der dritten ein Brautkleid. Dreimal begegnet Aschenbrödel dem Prinzen, der sich in sie verliebt. Beim dritten Mal entwischt sie ihm, als sie vom Ball flieht, und verliert dabei ihren Schuh. Der Prinz will sie heiraten, doch zuerst muss er sie wiederfinden, während die Stiefmutter ihre eigenen Ränke schmiedet.
Entstehungsgeschichte
Václav Vorlíček hat das Märchen inszeniert, das 1973 erschienen ist. Vor der Kamera stehen Libuše Šafránková, Pavel Trávníček, Carola Braunbock und Rolf Hoppe. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht: Mit der Freigabe ab 0 Jahren kann die ganze Familie gemeinsam zuschauen, was zur Anlage als Familienfilm passt.
Hinter den Kulissen
Fantasy, Familienfilm und Liebesgeschichte greifen hier ineinander. Das Fantastische bleibt dabei an wenige Dinge gebunden: an Nüsse, aus denen Kleider hervorgehen, und an Tauben, die einem Mädchen beistehen. Die Magie wirkt nicht als großes Spektakel, sondern als stille Unterstützung in einer bodenständigen Welt aus Gutshof, Arbeit und Standesunterschieden.
Auffällig ist die Dreizahl, die den Aufbau trägt: drei Nüsse, drei Kleider, drei Begegnungen. Diese Wiederholung gehört zu den vertrauten Mustern des Märchens und gibt der Handlung einen klaren Rhythmus. Das Jagdgewand in der ersten Nuss setzt einen eigenen Akzent, denn die Heldin tritt dem Prinzen nicht nur im Ballsaal gegenüber. Aschenbrödel ist als wache, eigensinnige Figur angelegt, deren Übermut ebenso zählt wie ihre Anmut.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 7,5 von 10 Punkten liegt das Märchen klar im oberen Bereich. Getragen wird dieser Wert von einigen hundert Stimmen, einer Basis, die ein stabiles Bild ergibt, ohne ein Massenvotum zu sein.
Seit dem Erscheinen sind 53 Jahre vergangen. Dass ein Familienfilm dieses Alters so freundlich bewertet wird, spricht dafür, dass die Geschichte auch heutige Zuschauer erreicht. Innerhalb von Fantasy und Liebesfilm steht er für eine Spielart, die auf klare Märchenmotive setzt und sie mit einer selbstbewussten Hauptfigur verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Libuše Šafránková als Popelka
- Pavel Trávníček als Prince
- Carola Braunbock als Stepmother
- Rolf Hoppe als King
- Karin Lesch als Queen
- Dana Hlaváčová als Dora
- Jan Libíček als Preceptor
- Vítězslav Jandák als Kamil
- Jaroslav Drbohlav als Vítek
- Vladimír Menšík als Vincek
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