Donald, Geister und Gespenster (1952)
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| Regie | Jack Hannah |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie |
| Laufzeit | 7 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1952-10-10 |
| TMDB-Bewertung | 7 (123 Stimmen) |
Worum es geht
Halloween in Entenhausen beginnt für Donalds Neffen mit einer Enttäuschung: Statt Süßigkeiten bekommen sie von ihrem Onkel eine Ladung Wasser über die Kostüme geschüttet, während Donald sich über seinen gelungenen Streich amüsiert. Beobachtet wird die Szene von der Hexe Hazel, die sich auf die Seite der Kinder schlägt. Mit ihren magischen Mitteln nimmt sie sich Donald vor, sodass die Neffen am Ende doch noch zu ihren Süßigkeiten kommen. Der Ausgang der einzelnen Streiche, die Hazel sich einfallen lässt, bleibt hier unerzählt.
Entstehungsgeschichte
„Donald, Geister und Gespenster“ entstand 1952 unter der Regie von Jack Hannah als animierter Kurzfilm. Zur Besetzung gehören Clarence Nash, June Foray, Thurl Ravenscroft und Ken Darby, die den Figuren ihre Stimmen leihen. Eine Altersfreigabe liegt für den Titel nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Animation und Komödie passt zu einer Geschichte, die auf kurze, pointierte Gags statt auf komplexe Handlung setzt. Mit der Hexe Hazel bekommt der Kurzfilm eine Figur, die von außen in die vertraute Konstellation zwischen Donald und seinen Neffen eingreift und damit für eine Verschiebung der Machtverhältnisse sorgt: Wer sonst der Streichspieler ist, wird selbst zur Zielscheibe. Die Halloween-Rahmung – Kostüme, Süßigkeiten, ein nächtlicher Anlass für Magie – liefert den passenden Anlass, um übernatürliche Elemente in die sonst realistisch gehaltene Welt der Ente einzubauen, ohne dass dafür eine größere Erklärung nötig wäre.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 Punkten bei einer Bewertungsbasis, die mit etwas über hundert Stimmen noch überschaubar ausfällt, bewegt sich der Kurzfilm im soliden, aber nicht herausragenden Mittelfeld seiner Kategorie. Seit der Entstehung 1952 sind mehr als siebzig Jahre vergangen, was den Titel klar in die frühe Phase der Donald-Duck-Kurzfilme einordnet. Innerhalb der Kombination aus Animation und Komödie steht er für eine Erzählweise, die auf kurze Auftritte, klar verteilte Rollen von Schelm und Rächerin sowie eine feste Feiertagsanlässlichkeit setzt, statt auf ausufernde Handlungsbögen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Clarence Nash als Donald Duck / Huey / Dewey / Louie (voice) (uncredited)
- June Foray als Hazel the Witch (voice) (uncredited)
- Thurl Ravenscroft als The Mellomen (voice) (uncredited)
- Ken Darby als Jack-O'lantern (uncredited)
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Verfügbarkeit
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