Die tollen Charlots - Wo die grünen Nudeln fliegen (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claude Zidi |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-09-06 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (108 Stimmen) |
Worum es geht
Vier junge Männer treffen sich jeden Morgen im Lebensmittelladen ihres Freundes Emile, der zugleich als Kaffeehaus dient. Das Aufwachen fällt ihnen schwer, und erst der tägliche schwarze Kaffee macht den Tag erträglich, bevor sie – meist verspätet – zur Arbeit eilen. Irgendwann wollen sie aus dieser Routine ausbrechen und tüfteln ein Transportfahrzeug aus, das einem Motorrad ähnelt. Emile lässt sich überzeugen, die vier samt Gefährt einzustellen, und so liefern sie fortan seine Waren quer durch die Stadt aus. Die neu gewonnene Freiheit gerät jedoch ins Wanken, als in der Nähe ein Supermarkt eröffnet.
Entstehungsgeschichte
"Die tollen Charlots - Wo die grünen Nudeln fliegen" ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 1973 unter der Regie von Claude Zidi. In den Hauptrollen sind Gérard Rinaldi, Jean Sarrus, Gérard Filipelli und Jean-Guy Fechner zu sehen, die als eingespieltes Quartett auftreten.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangslage – vier Freunde, ein Stammlokal, ein gemeinsamer Alltag zwischen Verschlafenheit und Arbeitsdruck – legt eine Komödie an, die auf eingespieltes Gruppenspiel statt auf eine einzelne komische Figur setzt. Die Idee, aus einer improvisierten Erfindung eine neue berufliche Existenz zu bauen, folgt einem vertrauten Muster kleiner Leute, die sich mit einfachen Mitteln gegen die Tristesse des Alltags stemmen. Dass ausgerechnet ein Supermarkt als Gegenspieler auftaucht, deutet an, dass der Film den Wandel kleiner, familiärer Geschäftsstrukturen hin zu größeren, unpersönlicheren Handelsformen thematisiert – ein Konflikt, der sich komödiantisch statt dramatisch entfaltet, wie es die Besetzung mit den vier Komikern nahelegt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer noch recht schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine besonders große oder besonders geteilte Rezeption ablesen ließe. Über fünfzig Jahre nach seiner Entstehung steht der Film für eine Form der französischen Ensemble-Komödie der frühen 1970er Jahre, die auf ein vertrautes Schauspielerquartett und einen Alltagskonflikt aus kleinem Gewerbe gegen aufkommende Konkurrenz setzt, ohne dass sich weitere Rückschlüsse auf seine Wirkung ziehen lassen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Gérard Rinaldi als Gérard
- Jean Sarrus als Jean
- Gérard Filipelli als Phil
- Jean-Guy Fechner als Jean-Guy
- Michel Galabru als Émile, propriétaire du café-épicerie
- Michel Serrault als Félix Boucan, directeur du supermarché
- Jacques Seiler als Jacques, chef service sécurité du supermarché
- Candice Patou als Valentine, agent de sécurité du supermarché
- Roger Carel als Le commissaire-priseur
- François Cadet als Le contremaître de l'usine
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Verfügbarkeit
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