Die Rückkehr des Dr. Phibes (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Fuest |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-07-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 75.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (162 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Jahre lang hat sich Doktor Phibes in einen künstlichen Schlaf versetzt, bewacht von der Erwartung, dass eine ganz bestimmte Konstellation des Mondes ihn zurückholt. Als es 1928 so weit ist, findet er sein Haus zerstört und ein altes Papyrus aus seinem Safe gestohlen vor – ein Dokument, das den Weg zu einem unbekannten Pharaonengrab weist, das nur zu bestimmten Zeiten vom sagenhaften „Fluss des Lebens“ überflutet wird. Mit Hilfe seiner Assistentin Vulnavia gelingt es ihm, das Papyrus zurückzuholen und nach Ägypten aufzubrechen. Im Gepäck: der Leichnam seiner verstorbenen Frau Victoria, die er im Wasser dieses Flusses wieder zum Leben erwecken will. Dicht auf seinen Fersen sind der rätselhafte Biederbeck, der Dieb, der um das Grab weiß, sowie die Ermittler Trout und Waverley, die Phibes' Spur von Verbrechen verfolgen.
Entstehungsgeschichte
Robert Fuest führte 1972 bei diesem Film Regie, der Komödie und Horror miteinander verbindet. In den Hauptrollen stehen Vincent Price, Robert Quarry, Valli Kemp und Peter Cushing. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Komödie deutet an, dass die Geschichte nicht auf reinen Schrecken zielt, sondern makabre Ereignisse mit einer gewissen Überzeichnung inszeniert. Die Anlage der Handlung – ein Rachefeldzug, verknüpft mit mystischer Astrologie, altägyptischer Mythologie und einer Schatzsuche – zeigt einen Plot, der bewusst mehrere Genrelemente ineinander verschränkt: Kriminalfall, Abenteuer und übernatürliche Motive treffen aufeinander. Dass gleich mehrere Parteien – Ermittler, ein Dieb und ein weiterer Verfolger – hinter Phibes her sind, sorgt für eine vielsträngige Verfolgungsstruktur, die der Geschichte Tempo und wechselnde Perspektiven verleiht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Wert, der weder auf einen ausgesprochenen Geheimtipp noch auf eine breite Ablehnung hindeutet. Seit dem Erscheinungsjahr 1972 sind über fünfzig Jahre vergangen, was den Titel klar in die Horrorkomödien der frühen 1970er Jahre einordnet, eine Zeit, in der solche Genremischungen mit exzentrischen Hauptfiguren verbreitet waren. Innerhalb dieses Feldes steht der Film mit seiner Verbindung von Rachegeschichte, Mystik und Verfolgungsjagd für eine Spielart, die auf Stimmung und Ausstattung setzt statt auf reinen Schockeffekt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Price als Dr. Anton Phibes
- Robert Quarry als Darius Biederbeck
- Valli Kemp als Vulnavia
- Peter Cushing als Ship's Captain
- Beryl Reid als Miss Ambrose
- Terry-Thomas als Lombardo
- Peter Jeffrey als Inspector Trout
- Fiona Lewis als Diana Trowbridge
- Hugh Griffith als Harry Ambrose
- John Cater als Superintendent Waverly
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Verfügbarkeit
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