Die Nacht der reitenden Leichen (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Amando de Ossorio |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-04-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (174 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bette kommt beruflich nach Lissabon und trifft dort Virginia, eine ehemalige Internatsfreundin, die in Begleitung von Roger unterwegs ist. Zu dritt beschliessen sie, ein paar Tage in einem Ferienhotel zu verbringen, und brechen mit einem Zug dorthin auf. Zwischen den beiden Frauen keimt Eifersucht auf, und Virginia steigt kurzerhand aus dem Zug aus. Sie landet in einem verlassenen Dorf, über dem eine alte Abtei thront, richtet sich in einem der leerstehenden Häuser ein und will schlafen – doch dann beginnen sich seltsame und bedrohliche Dinge zu ereignen. Roger und Bette verbringen unterdessen eine unruhige Nacht im Hotel, sorgen sich um ihre Freundin und machen sich auf die Suche nach ihr.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1972 und wurde von Amando de Ossorio inszeniert. Es handelt sich um einen Horrorfilm, freigegeben ab 16 Jahren. In den Hauptrollen sind Lone Fleming, César Burner, María Elena Arpón und José Thelman zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte setzt zunächst auf ein Beziehungsdreieck mit Eifersucht und Anziehung, ehe sie in ländlicher Isolation kippt: Ein verlassenes Dorf mit einer Abtei als düsterem Fixpunkt liefert die klassische Kulisse für eine Bedrohung, die sich langsam entfaltet. Die Aufteilung der Handlung auf zwei Schauplätze – das ruhige Hotel und das unheimliche Dorf – erzeugt einen Wechsel zwischen vermeintlicher Sicherheit und Gefahr, während die anfängliche zwischenmenschliche Spannung zwischen den Figuren die Ausgangslage für das folgende Grauen bildet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich dessen, was das Horrorpublikum für Genrebeiträge dieser Art vergibt. Seit der Entstehung des Films sind über fünf Jahrzehnte vergangen, was ihn in eine frühe Phase des europäischen Horrorkinos der 1970er Jahre einordnet. Die Bewertungszahl deutet darauf hin, dass er heute vor allem ein Publikum mit gezieltem Interesse am Genre erreicht, weniger ein breites Massenpublikum.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lone Fleming als Betty Turner
- César Burner als Roger Whelan
- María Elena Arpón als Virginia White
- José Thelman als Pedro Candal
- Rufino Inglés als Insp. Oliveira
- Simón Arriaga als Morgue keeper
- Francisco Sanz als Prof. Candal (librarian)
- Juan Cortés als Coroner
- Andrés Isbert
- Antonio Orengo als Train engineer
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Verfügbarkeit
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