Die Frauen von Stepford (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Frank Oz |
|---|---|
| Genre | Komödie, Science Fiction, Horror |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-06-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 90.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 102.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (1.464 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Joanna und Walter Eberhart verlassen Manhattan und ziehen ins verschlafene Stepford. Der Anlass ist unerfreulich: Joanna, bis dahin höchst erfolgreiche Produzentin von Reality-TV, ist gefeuert worden und soll sich in der Pendler-Vorstadt von einem Nervenzusammenbruch erholen.
In Stepford schließt sich Walt einem Männerbund an, der von dem smarten Mike Wellington angeführt wird und um den sich Geheimnisse ranken. Joanna wiederum findet Anschluss bei der bissigen Schriftstellerin Bobbie Markowitz. Beide Frauen teilen bald dieselbe Neugier: Was genau treiben ihre besseren Hälften eigentlich in diesem Club?
Entstehungsgeschichte
Frank Oz führte Regie bei dem 2004 herausgekommenen Film, der im Original „The Stepford Wives“ heißt. Nicole Kidman spielt Joanna, Matthew Broderick ihren Mann; Bette Midler und Glenn Close vervollständigen das Quartett der tragenden Rollen. Gesehen werden darf das Werk ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Ungewöhnlich ist die Genrezuordnung: Komödie, Science Fiction und Horror zugleich. Diese Mischung erklärt die Bauweise des Stoffs. Der Vorstadtalltag liefert das komödiantische Material, die Vorstellung eines makellos funktionierenden Ortes das spekulative Element, und das Ungesagte hinter den gepflegten Fassaden das Unbehagen. Erzählt wird konsequent aus der Außenperspektive der Zugezogenen: Joanna kennt Stepford so wenig wie das Publikum, und ihre Neugier ist zugleich dessen Neugier. Dass die beiden Frauen sich zusammentun, gibt der Konstellation ihre Richtung – Beobachtung wird zur Nachforschung.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,7 von 10 bei mehreren tausend Stimmen liegt der Film unter der Mitte der Skala; die Beteiligung ist ordentlich, das Urteil zurückhaltend. Bei Stoffen, die drei Genres gleichzeitig bedienen, ist das nicht ungewöhnlich: Wer Horror erwartet, bekommt Komödie, wer Komödie erwartet, stößt auf Unheimliches. 22 Jahre nach dem Erscheinen 2004 wirkt vor allem die Ausgangslage frisch – eine Frau, deren berufliche Identität wegbricht, landet in einer Umgebung, in der die Rollen sehr klar verteilt scheinen. Innerhalb des Genrefelds besetzt der Film damit eine Zwischenposition, die er über die gesamte Laufzeit hält.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nicole Kidman als Joanna Eberhart
- Matthew Broderick als Walter Kresby
- Bette Midler als Bobbie Markowitz
- Glenn Close als Claire Wellington
- Christopher Walken als Mike Wellington
- Roger Bart als Roger Bannister
- David Marshall Grant als Jerry Harmon
- Jon Lovitz als Dave Markowitz
- Dylan Hartigan als Pete Kresby
- Fallon Brooking als Kimberly Kresby
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