Dick und Doof - Der zermürbende Klaviertransport (1932)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Parrott |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 29 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1932-04-16 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (232 Stimmen) |
Worum es geht
Zwei Männer mit einem Umzugsunternehmen bekommen einen Auftrag, der sich schlichter anhört, als er ist: Ein Klavier muss über eine lange, steile Treppe hinauf in das Haus von Professor von Schwarzenhoffen geschafft werden. Was folgt, ist ein zäher Kampf gegen die Schwerkraft, die das Instrument immer wieder nach unten zieht, gegen ein freches Kindermädchen, das die Lage zusätzlich erschwert, und gegen den Professor selbst, der ungeduldig und ahnungslos in das Geschehen hineinplatzt. Am Ende steht der Hausherr wütend vor der "mechanischen Donnerbüchse" in seinem Salon, ohne zu wissen, dass sie ein Geburtstagsgeschenk seiner Frau ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1932, Regie führte James Parrott. In den Hauptrollen stehen Oliver Hardy und Stan Laurel, an ihrer Seite sind Billy Gilbert und William Gillespie zu sehen. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte lebt von einer denkbar einfachen Ausgangslage: ein Objekt, eine Treppe, zwei Männer. Diese Reduktion auf eine einzige, sich stetig wiederholende Aufgabe ist typisch für eine Komik, die aus Beharrlichkeit und Scheitern Funken schlägt, statt auf komplizierte Handlungsstränge zu setzen. Dass ausgerechnet ein Klavier – sperrig, schwer, unhandlich – zum Zankapfel wird, verstärkt den körperlichen, physischen Humor der Situation. Die Nebenfiguren, das Kindermädchen und der Professor, sorgen dafür, dass das Hindernis Treppe nicht allein durch die Schwerkraft, sondern auch durch menschliche Widerstände zum eigentlichen Gegner wird. Die Pointe am Ende, die das Geschenk in ein Missverständnis kippen lässt, rundet die Anlage als klassische Verwechslungskomödie ab.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeigt sich ein durchweg positives, aber zahlenmäßig begrenztes Echo. Seit der Entstehung 1932 sind mehr als neunzig Jahre vergangen, was den Film in die frühe Phase des Tonfilms und der Slapstick-Komödie einordnet. Innerhalb dieses Genres steht er für eine Form von Komik, die auf physische Situationen und wiederholte Rückschläge statt auf Dialogwitz setzt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Oliver Hardy als Ollie
- Stan Laurel als Stan
- Billy Gilbert als Professor von Schwarzenhoffen (uncredited)
- William Gillespie als Piano Salesman (uncredited)
- Charlie Hall als Postman (uncredited)
- Hazel Howell als Mrs. von Schwarzenhoffen (uncredited)
- Lilyan Irene als Nursemaid (uncredited)
- Sam Lufkin als Policeman (uncredited)
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Verfügbarkeit
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