Der Schatten des dünnen Mannes (1941)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | W.S. Van Dyke |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1941-11-21 |
| Budget | 821.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.301.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (125 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Tag auf der Pferderennbahn nimmt eine dunkle Wendung: Nick und Nora Charles sind mit ihrem kleinen Sohn Nick Jr. zum Rennen gekommen, als sie von der Tribüne aus einen Mord beobachten. Was zunächst wie ein einzelner Gewaltakt wirkt, entpuppt sich als Teil eines größeren Geflechts aus Korruption, Erpressung und Wettskandalen. Nick lässt sich, wie so oft, in die Ermittlungen hineinziehen und trifft auf zwielichtige Buchmacher, bestechliche Beamte und rivalisierende Gangster, während irgendwo ein Täter versucht, der Polizei einen Schritt voraus zu bleiben. Nora bleibt dabei nicht im Hintergrund, sondern mischt sich mit Neugier und schlagfertigen Kommentaren ins Geschehen ein.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1941 unter der Regie von W. S. Van Dyke. In den Hauptrollen sind erneut William Powell und Myrna Loy als Nick und Nora Charles zu sehen, an ihrer Seite stehen Barry Nelson und Donna Reed.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Krimi und Mystery bestimmt die Anlage der Geschichte: Der Mordfall liefert den Rahmen, doch getragen wird die Handlung von den Dialogen und dem Zusammenspiel des Ehepaars im Zentrum. Dass ein Wettskandal mit Bestechung und Gangstermilieu verknüpft wird, öffnet das Feld für mehrere Verdächtige und falsche Spuren, wie es für diese Art von Gesellschaftskrimi typisch ist. Die Einbindung des Sohnes in die Handlung setzt einen familiären Akzent, der die Figur der Nora als aufmerksame Beobachterin neben ihrer Rolle als Ermittlerpartnerin zusätzlich prägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht überragend eingestuftes Werk seines Genres lesen. Seit der Entstehung 1941 sind mittlerweile über acht Jahrzehnte vergangen, was ihn deutlich in die frühe Phase der Mischung von Krimihandlung und Screwball-Ton der Zeit einordnet. Innerhalb der Bandbreite von Mystery-Komödien mit wiederkehrendem Ermittlerpaar steht er für eine Erzählweise, die Spannung und Situationskomik gleichermaßen bedienen will, ohne dass sich aus den vorliegenden Zahlen eine besondere Sonderstellung ableiten lässt.
Bilder




Besetzung & Stab
- William Powell als Nick Charles
- Myrna Loy als Nora Charles
- Barry Nelson als Paul Clarke
- Donna Reed als Molly Ford
- Sam Levene als Lieutenant Abrams
- Alan Baxter als Whitey Barrow
- Henry O'Neill als Jason Sculley
- Richard Hall als Nick Charles Jr.
- Stella Adler als Claire Porter
- Loring Smith als Link Stephens
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Verfügbarkeit
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