Der Mann, der zum Essen kam (1941)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Keighley |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1941-12-24 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (100 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der bekannte Vortragsredner Sheridan Whiteside ist auf Tournee durch die amerikanische Provinz, als er die Einladung einer Familie in Ohio annimmt, die zu seinen größten Bewunderern zählt. Gemeinsam mit seiner Sekretärin Maggie Cutler trifft er im Haus der Stanleys ein, doch schon an der Schwelle rutscht er auf dem Eis aus und verstaucht sich den Fuß. Die Verletzung zwingt ihn, bei seinen Gastgebern zu bleiben – und mit seinen exzentrischen, wenig rücksichtsvollen Umgangsformen verspielt er rasch deren anfängliche Bewunderung. Als der Hausarzt ihm bescheinigt, dass mit seinem Fuß eigentlich alles in Ordnung ist, bleibt Whiteside dennoch bei den Stanleys – nicht zuletzt, um die aufkeimende Liebe zwischen Maggie und einem jungen Lokaljournalisten mit Ambitionen als Theaterautor zu durchkreuzen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1941 unter der Regie von William Keighley. Vor der Kamera stehen Bette Davis, Ann Sheridan, Monty Woolley und Richard Travis. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte – ein zunächst hoch verehrter Gast, der durch einen häuslichen Unfall zum Dauerbesucher wird und seine Umgebung mit Wortwitz und Unverschämtheit aufmischt – trägt klassische Züge einer Kammerspiel-Komödie: Fast die gesamte Handlung spielt sich innerhalb eines Hauses ab, angetrieben von den Reibungen zwischen dem exzentrischen Zentralcharakter und seinen Gastgebern. Das Schlagwort Weihnachten deutet darauf hin, dass die Ereignisse in die festliche Jahreszeit fallen, was der ungebetenen Länge des Besuchs eine zusätzliche komische Note verleiht. Die Nebenhandlung um Maggies Liebesleben und Whitesides Versuche, sie zu vereiteln, ergänzt die Situationskomödie um ein Element der Intrige, das den vermeintlichen Wohltäter als eigennützigen Strippenzieher zeigt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld der Komödien seiner Zeit. Seit der Entstehung 1941 sind mittlerweile über achtzig Jahre vergangen, was den Film klar in die frühe Phase des klassischen Hollywood-Kinos einordnet. Innerhalb der Komödien mit weihnachtlichem Rahmen nimmt er durch seine Konzentration auf verbalen Schlagabtausch und die Enge eines einzigen Schauplatzes eine eigene Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bette Davis als Maggie Cutler
- Ann Sheridan als Lorraine Sheldon
- Monty Woolley als Sheridan Whiteside
- Richard Travis als Bert Jefferson
- Jimmy Durante als Banjo
- Billie Burke als Daisy Stanley
- Reginald Gardiner als Beverly Carlton
- Elisabeth Fraser als June Stanley
- Grant Mitchell als Ernest W. Stanley
- George Barbier als Dr. Bradley
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Verfügbarkeit
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