Der große Blonde auf Freiersfüßen (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Édouard Molinaro |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 79 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-08-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (101 Stimmen) |
Worum es geht
Yan, ein erfolgreicher Künstler, wartet auf seine Verabredung Florence, als es an der Tür klingelt. Davor steht jedoch nicht Florence, sondern seine Nachbarin Eva, nur in Unterwäsche bekleidet. Sie habe sich ausgesperrt und bestehe darauf, dass Yan ihr hilft. Während er über den gemeinsamen Balkon in ihre Wohnung zu gelangen versucht, klingelt sein Telefon: Florence, die alles andere als begeistert ist, als eine fremde Frauenstimme abnimmt. Kaum ist das Missverständnis in der Welt, kehrt auch noch Evas eifersüchtiger Freund Boris zurück und zieht seine eigenen Schlüsse aus der Situation. Dann taucht Florence persönlich auf, gefolgt von ihrem Ehemann. Von da an verstrickt sich alles zusehends.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1988 unter der Regie von Édouard Molinaro. In den Hauptrollen sind Pierre Richard, Richard Bohringer, Emmanuelle Béart und Fanny Cottençon zu sehen. Es handelt sich um eine Komödie, freigegeben ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Ausgangslage folgt dem klassischen Muster der Verwechslungskomödie: Ein einzelner Moment des Missverständnisses – die falsche Frau vor der Tür – zieht eine Kette weiterer Irrtümer nach sich, in die immer mehr Figuren hineingezogen werden. Die Konstellation aus eifersüchtigem Partner, betrogenem Ehemann und einer Hauptfigur, die permanent erklären muss, was eigentlich nicht ihre Schuld ist, ist typisch für dieses Erzählprinzip: Die Geschichte lebt vom Tempo, mit dem sich die Situation zuspitzt, und von der Häufung immer neuer Personen, die zur falschen Zeit am falschen Ort auftauchen. Dass mit Pierre Richard ein für komödiantische Rollen bekannter Schauspieler die Hauptfigur trägt, passt zur Anlage als leichtes, auf Situationskomik ausgerichtetes Werk.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten lässt – die Bewertungsbasis ist zu schmal für belastbare Aussagen. Seit der Entstehung 1988 sind inzwischen weit mehr als drei Jahrzehnte vergangen, der Film steht damit für eine Form der Komödie, die auf klassische Verwechslungsmechanik statt auf zeitgebundene Anspielungen setzt und dadurch auch aus größerem Abstand nachvollziehbar bleibt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Pierre Richard als Yann Ducoudray
- Richard Bohringer als Boris
- Emmanuelle Béart als Éva
- Fanny Cottençon als Florence Arnaud
- Pierre Vernier als André Arnaud
- Jean-Michel Dupuis als Jean-Yves
- Martine Maximin als Marilda
- Albert Simono als Motorist
- Aïna Walle als Natacha
- Eric Blanc als Police officer
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Verfügbarkeit
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