Der Club der Teufelinnen (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hugh Wilson |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-09-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 26.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 116.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (850 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf dem College waren Brenda, Elise, Annie und Cynthia die besten Freundinnen. Danach verlieren sie sich aus den Augen. Erst 25 Jahre später sehen sie sich wieder, und der Anlass ist ein trauriger: die Beerdigung von Cynthia, die sich nach ihrer Scheidung von einem Finanztycoon in New York das Leben genommen hat.
Beim Erzählen dessen, was seit dem College aus ihnen geworden ist, stoßen die drei auf eine gemeinsame Erfahrung. Sie alle wurden von ihren Männern gegen jüngere Frauen ausgetauscht und betrogen, von Männern, deren Karriere ohne ihre Hilfe so nicht zustande gekommen wäre. Aus dieser Feststellung ergibt sich, was zwischen ihnen entsteht.
Entstehungsgeschichte
Hugh Wilson übernahm bei diesem 1996 herausgekommenen Film die Regie. Getragen wird er von Goldie Hawn, Bette Midler, Diane Keaton und Maggie Smith. Die Freigabe ab 12 Jahren deutet an, dass der Stoff seine harten Punkte im Gespräch verhandelt und nicht im Bild.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und das ist die eigentliche Entscheidung. Der Ausgangspunkt ist ein Todesfall und eine Reihe zerbrochener Ehen, also Material, das ebenso gut ein Drama tragen würde. Dass daraus eine Komödie wird, verschiebt die Haltung: Aus Kränkung wird Handlungsfähigkeit, aus Rückblick eine Verabredung. Die Zeitspanne zwischen College und Wiedersehen liefert den Kontrast, aus dem der Film seine Pointen zieht, denn die Figuren begegnen nicht nur einander wieder, sondern auch dem, was sie einmal vorhatten. Erzählt wird entlang eines Ensembles, in dem keine Figur allein den Ausschlag gibt.
Einordnung & Wirkung
Einige hundert Stimmen ergeben 6,7 von 10, ein ordentlicher Wert oberhalb der Mitte. Die Stimmenzahl ist begrenzt, das Urteil entsprechend nicht breit abgestützt, aber einheitlich zustimmend. 30 Jahre nach dem Erscheinen bleibt vor allem die Anlage im Gedächtnis, in der vier Frauenfiguren gleichberechtigt nebeneinanderstehen und der Konflikt aus Lebensläufen statt aus einem Ereignis erwächst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Goldie Hawn als Elise Elliot Atchison
- Bette Midler als Brenda Morelli Cushman
- Diane Keaton als Annie MacDuggan Paradis
- Maggie Smith als Gunilla Garson Goldberg
- Sarah Jessica Parker als Shelly Stewart
- Dan Hedaya als Morton Cushman
- Stockard Channing als Cynthia Swann Griffin
- Victor Garber als Bill Atchison
- Stephen Collins als Aaron Paradis
- Elizabeth Berkley als Phoebe LaVelle
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