Das Schwiegermonster (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Luketic |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-05-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 43.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 154.749.918 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (1.798 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Charlie lebt ohne geregelte Verhältnisse und verliebt sich in den erfolgreichen Chirurgen Kevin. Das Problem ist seine Mutter: Viola Fields, eine berühmte Moderatorin, die nach ihrer Entlassung und einer psychiatrischen Behandlung alles daransetzt, die Hochzeit zu verhindern.
Zwischen den beiden Frauen entsteht ein erbitterter Kampf. Er endet erst, als Violas eigene Schwiegermutter auftaucht.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Robert Luketic, das Drehbuch schrieb Anya Kochoff.
Jennifer Lopez spielt Charlotte „Charlie" Cantilini, Jane Fonda die Viola Fields, Michael Vartan den Dr. Kevin Fields, Wanda Sykes die Ruby, Adam Scott den Remy, Annie Parisse die Morgan und Elaine Stritch die Gertrude.
Produziert wurde der Film von Chris Bender, J.C. Spink und Paula Weinstein. Die Musik stammt von David Newman und Rosey, die Kamera von Russell Carpenter, den Schnitt besorgten Scott Hill und Kevin Tent. Das Budget betrug 43 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Anlage ist die des Zweikampfs: zwei Frauen, ein Mann dazwischen und ein Termin, der beide unter Druck setzt. Der Film verteilt die Rollen dabei nicht symmetrisch — die Schwiegermutter ist die treibende Kraft, die Braut die Reagierende.
Erklärt wird Violas Verhalten aus ihrem Absturz. Sie hat ihre Position als Moderatorin verloren und war in psychiatrischer Behandlung. Der Kampf um den Sohn ist damit auch ein Kampf um das, was ihr geblieben ist — die Komödie hat einen härteren Kern, als die Prämisse vermuten lässt.
Dass die Auflösung über eine dritte Generation läuft, über Violas eigene Schwiegermutter, ordnet den Streit noch einmal neu ein: Was wie ein persönlicher Konflikt aussieht, ist eine Rolle, die weitergereicht wurde.
Einordnung & Wirkung
Bei 43 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit rund 155 Millionen ein.
Die Kritik fiel deutlich aus. Roger Ebert beschrieb den Film als gehasst und hielt ihn kaum für interessanter als eine Dokumentation über die Darsteller beim Mittagessen. Das Lexikon des internationalen Films nannte ihn eine „romantische Komödie ohne Dialogwitz, die das Staraufgebot unter Wert verkauft".
Jennifer Lopez wurde für die Goldene Himbeere nominiert. Die Deutsche Film- und Medienbewertung vergab dem Film dagegen das Prädikat „wertvoll".
Diese Spannweite — von der Himbeeren-Nominierung bis zum Prädikat einer Bewertungsstelle, bei einem Einspielergebnis vom mehr als Dreifachen des Budgets — ist auch für romantische Komödien jener Jahre auffällig groß.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jennifer Lopez als Charlie
- Jane Fonda als Viola Fields
- Michael Vartan als Dr. Kevin Fields
- Wanda Sykes als Ruby
- Adam Scott als Remy
- Monet Mazur als Fiona
- Annie Parisse als Morgan
- Will Arnett als Kit
- Elaine Stritch als Gertrude
- Stephen Dunham als Dr. Paul Chamberlain
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