Das Rätsel der unheimlichen Maske (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terence Fisher |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-06-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (109 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In den Kellergewölben der Londoner Oper lebt ein Mann, den ein Brand entstellt und aus der Öffentlichkeit vertrieben hat. Einst war er Komponist, doch das Werk, das seinen Namen tragen sollte, wird nun unter fremder Autorschaft zur Uraufführung gebracht. Aus dem Verborgenen heraus versucht er mit Drohungen und Gewalt, die Premiere zu verhindern. Zugleich gilt seine Zuneigung einer jungen Frau, deren Gunst er sich zu erobern hofft, obwohl sein Äußeres jede Annäherung zu einem Wagnis macht. Zwischen Rache, verletztem Stolz und einer Liebe, die keine Erwiderung finden kann, entwickelt sich das Geschehen im Opernhaus zu einer Geschichte aus Schatten, Masken und unterdrückter Wahrheit.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1962 unter der Regie von Terence Fisher. In den Hauptrollen sind Herbert Lom, Heather Sears, Edward de Souza und Thorley Walters zu sehen. Freigegeben ist die Produktion ab 12 Jahren. Es handelt sich um einen abendfüllenden Spielfilm des Horrorgenres.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet den Schauplatz Oper mit den klassischen Mitteln des Horrorfilms: verborgene Gänge, ein entstelltes Gesicht, das sich der Blickbarkeit entzieht, und eine Bedrohung, die aus dem Untergrund des Gebäudes selbst zu kommen scheint. Dass der Täter zugleich Opfer eines Unrechts ist, verleiht der Erzählung eine tragische Note, die über reinen Schrecken hinausgeht. Die Kombination aus Melodram und Grusel – ein verstoßener Künstler, eine unerreichbare Liebe, ein gestohlenes Werk – zeigt eine Anlage, die weniger auf Schockmomente als auf eine düster-romantische Grundstimmung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Qualitätsurteil ableiten ließe. Seit der Entstehung 1962 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, was den Film klar in eine frühe Phase des britischen Horrorkinos jener Zeit einordnet. Innerhalb des Genres steht er für eine Erzählweise, die auf atmosphärische Verdichtung statt auf explizite Härte setzt, und bleibt damit ein Beispiel für den Horrorfilm seiner Epoche.
Bilder






Besetzung & Stab
- Herbert Lom als The Phantom (Prof. L. Petrie)
- Heather Sears als Christine Charles
- Edward de Souza als Harry Hunter
- Thorley Walters als Lattimer
- Michael Gough als Lord Ambrose d'Arcy
- Harold Goodwin als Bill
- Martin Miller als Rossi
- Liane Aukin als Maria
- Sonya Cordeau als Yvonne
- Marne Maitland als Xavier
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Verfügbarkeit
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