Das grüne Parfüm (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Pariser |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-12-21 |
| Budget | 7.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (104 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Auftritt in der Comédie-Française endet tödlich: Ein Schauspieler wird auf offener Bühne vergiftet und stirbt in den Armen seines Kollegen und Freundes Martin. Seine letzten Worte klingen wie ein Rätsel – von einem "grünen Parfüm" und einer Verschwörung ist die Rede. Kurz darauf gerät Martin selbst in eine Zwangslage: Er wird betäubt und in einer Villa außerhalb von Paris festgehalten, verhört von einem Vertreter einer erfundenen Republik namens Volognie. Als er wieder frei ist, gilt er den französischen Behörden als Verdächtiger für Mord und Staatskomplott. Unterstützung findet er einzig bei der schrulligen Comiczeichnerin Claire, die ihn auf einer Flucht über Belgien nach Ungarn begleitet. Dort, während einer weiteren Theateraufführung, kommt es zur Konfrontation zwischen echten Verschwörern, Ermittlern und den beiden Getriebenen, die sich unversehens mitten in einer Sache wiederfinden, die sie nicht verstehen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2022 und wurde von Nicolas Pariser inszeniert. In den Hauptrollen sind Sandrine Kiberlain und Vincent Lacoste zu sehen, an ihrer Seite Rüdiger Vogler und Léonie Simaga.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Krimi und Mystery deutet auf einen Film hin, der klassische Verschwörungserzählung mit komischer Distanz betrachtet. Die Konstruktion – ein mysteriöser Tod, ein fingierter Staat, eine Flucht durch mehrere europäische Länder – legt eine Geschichte an, die sich weniger um stringente Auflösung als um das Spiel mit Paranoia und Zufall dreht. Dass ein unbeteiligtes Paar aus Schauspielkollege und Comiczeichnerin ins Zentrum eines angeblichen Staatskomplotts gerät, verweist auf einen Erzählton, der die große Verschwörung durch die Brille kleiner, überforderter Figuren zeigt. Die Rückkehr des Theaters als Schauplatz am Ende rahmt die Geschichte zusätzlich als Spiel im Spiel.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,3 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen lässt sich bislang kein eindeutiges Bild zeichnen – die Basis ist zu schmal für eine verlässliche Einordnung. Seit der Veröffentlichung 2022 sind einige Jahre vergangen, ohne dass sich daran viel geändert hätte. Innerhalb der Kombination aus Krimi, Komödie und Mystery bewegt sich der Film in einem Feld, das von der Balance zwischen Spannung und Situationskomik lebt – ein Gleichgewicht, das offenbar nicht bei allen Zuschauern gleich überzeugend ankam.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sandrine Kiberlain als Claire Mayer
- Vincent Lacoste als Martin Rémi
- Rüdiger Vogler als Hartz
- Léonie Simaga als Louise
- Arieh Worthalter als Aimé
- Jenna Thiam als Caroline
- Alexandre Steiger als Le père dans le train
- Lucie Gallo als Carla
- Pascal Rénéric als Vlad
- Thomas Chabrol als Commissaire Tanguy Fanch
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Verfügbarkeit
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