Das Glück liegt in der Wiese (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Étienne Chatiliez |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-12-06 |
| Budget | 13.365.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (177 Stimmen) |
Worum es geht
An seinem 65. Geburtstag glaubt Francis Bergeade, ein Industrieller mit Fabriken für Besen und Toilettensitze, sterben zu müssen. Ein Gedanke, der ihn kaum schreckt, denkt er doch mit wenig Zuneigung an seine undankbaren Angestellten und die anstrengenden Frauen in seinem Leben. Doch der Tod lässt ihn warten, und das alte Leben nimmt seinen gewohnten Lauf – bis ein unwahrscheinlicher Zufall alles verändert. Mithilfe seines treuen Freundes Gérard erkennt Francis eine Chance auf ein völlig anderes Glück: Eine Fernsehsendung sucht per Suchmeldung nach einem Verschwundenen, dem Francis physisch zum Verwechseln ähnlich sieht. Die Gelegenheit, im Gers ein neues Leben unter fremder Identität zu beginnen, scheint zu verlockend, um sie ungenutzt zu lassen.
Entstehungsgeschichte
Der französische Film aus dem Jahr 1995 entstand unter der Regie von Étienne Chatiliez. In den zentralen Rollen sind Michel Serrault, Eddy Mitchell, Sabine Azéma und Carmen Maura zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet die Komödie mit einer Identitätsverwechslung, die zugleich als Fluchtfantasie aus einem unbefriedigenden bürgerlichen Leben funktioniert. Dass der Protagonist ausgerechnet als vermeintlich Verschwundener eine zweite Existenz beginnt, macht das Prinzip Täuschung zum eigentlichen Motor der Handlung. Die Besetzung mit erfahrenen Darstellern wie Serrault und Azéma deutet auf eine Erzählweise, die auf Situationskomik und Charakterspiel setzt statt auf reine Klamotte. Der familiäre Rahmen – Ehefrau, Tochter, Angestellte, ein loyaler Freund – liefert das Reservoir an Reibungsflächen, aus dem sich der Humor entwickelt, während der ländliche Schauplatz Gers als Gegenpol zur industriellen Existenz des Helden fungiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 aus einer eher schmalen Bewertungsbasis von rund 176 Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich für eine Komödie seiner Zeit. Seit dem Erscheinungsjahr 1995 sind mittlerweile 30 Jahre vergangen, was den Film klar als Vertreter der französischen Komödientradition der Neunziger einordnet. Innerhalb seines Genres steht er als leichter erzählter Ausbruchs- und Verwechslungsstoff, dessen Reiz vor allem im Spiel mit doppelten Identitäten und einer altersbedingten Lebenskrise liegt, ohne dass die vorliegenden Zahlen auf eine besonders breite Wahrnehmung schließen lassen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Michel Serrault als Francis Bergeade
- Eddy Mitchell als Gérard 'Gégé' Tilier
- Sabine Azéma als Nicole Bergeade
- Carmen Maura als Dolores Thivart
- François Morel als Pouillaud
- Patrick Bouchitey als Jean-Paul « J.P. » Delépine
- Roger Gicquel als Charles, l'animateur
- Catherine Jacob als Madame André dit « Lolotte »
- Yolande Moreau als Lucette
- Olivier Saladin als un client du garage
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Verfügbarkeit
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