Das Camp des Grauens 2 (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael A. Simpson |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-08-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 465.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (330 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Angela Baker bricht aus einer psychiatrischen Klinik aus und taucht in einem Sommerlager wieder auf, wo sie sich als Betreuerin ausgibt. Den Jugendlichen, die ihr anvertraut sind, hält sie Vorträge über anständiges Verhalten, und ihre Vorstellungen davon sind äußerst streng.
Wer gegen ihre Regeln verstößt, bezahlt dafür mit dem Leben. Ob es die Plaudertasche des Camps ist, ein Mädchen, das nur an Sex denkt, oder Jungen, die heimlich andere beobachten: Die Hochstaplerin tötet sie auf unterschiedliche, grausame Weise. Als immer mehr Teilnehmer verschwinden, beginnt die Betreuerin Molly, die Hinweise zusammenzusetzen und der Wahrheit auf die Spur zu kommen.
Entstehungsgeschichte
1988 kam der Film unter der Regie von Michael A. Simpson heraus, im Englischen trägt er den Titel „Sleepaway Camp II: Unhappy Campers“. Pamela Springsteen, Renée Estevez, Tony Higgins und Valerie Hartman gehören zur Besetzung. Das Freigabealter von 16 Jahren entspricht der Gewalt, die die Handlung prägt.
Hinter den Kulissen
Horror und Komödie gehen hier eine Verbindung ein, die bereits in der Anlage der Geschichte steckt. Eine Mörderin, die Jugendliche für moralische Verfehlungen bestraft, ist ein makabres Motiv, das zwischen Schrecken und schwarzem Humor pendelt. Der Katalog der Vergehen, von Geschwätzigkeit bis Voyeurismus, wirkt beinahe wie eine überzeichnete Liste von Teenager-Klischees und legt nahe, dass der Film seine Morde mit einem ironischen Unterton versieht.
Das Sommerlager ist ein typischer Schauplatz für diese Art Geschichte: abgeschieden, voller junger Menschen und mit wenig Aufsicht. Dass sich die Täterin ausgerechnet als Betreuerin tarnt, macht die Autoritätsfigur selbst zur Bedrohung. Mit Molly steht ihr eine Gegenspielerin gegenüber, die aus derselben Rolle heraus zu ermitteln beginnt. So entsteht neben dem Schrecken ein Spannungsbogen der allmählichen Aufdeckung.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 Punkten fällt die Bewertung verhalten aus, die Basis sind einige hundert Stimmen. 38 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film dem Slasher-Horror zuordnen, der Gewalt und Humor mischt und dabei mit den Konventionen des Genres spielt, statt sie ganz ernst zu nehmen. Er dürfte vor allem für ein Publikum interessant sein, das diese Spielart des Horrors mit ihren überzeichneten Figuren schätzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pamela Springsteen als Angela Johnson
- Renée Estevez als Molly Nagle
- Tony Higgins als Sean Whitmore
- Valerie Hartman als Ally Burgess
- Brian Patrick Clarke als TC
- Walter Gotell als Uncle John
- Susan Marie Snyder als Mare
- Kendall Bean als Demi
- Julie Murphy als Lea
- Carol Chambers als Brooke
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Verfügbarkeit
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