Chaos im Knast (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Cherry |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie, Krimi |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-04-06 |
| Einspielergebnis | 25.029.791 $ |
| TMDB-Bewertung | 5 (182 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ernest P. Worrell, ein Mann mit mehr gutem Willen als Geschick, wird zum Geschworenen berufen. Ausgerechnet dort fällt einem durchtriebenen Anwalt auf, wie sehr Ernest dem Verbrecherboss Nash ähnelt, und er inszeniert einen Austausch der beiden. Während Nash unbemerkt Ernests Alltag als Bankangestellter übernimmt, landet Ernest an Nashs Stelle im Gefängnis und soll dort auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet werden. Die Hinrichtung verläuft anders als geplant: Statt zu sterben, gewinnt Ernest ungewöhnliche Kräfte, mit denen er aus der Zelle entkommt und Nashs Plan durchkreuzt, die Bank auszurauben.
Entstehungsgeschichte
„Chaos im Knast“ entstand 1990 unter der Regie von John Cherry. Die Hauptrolle spielt Jim Varney, an seiner Seite stehen Gailard Sartain, Bill Byrge und Barbara Tyson. Der Film ist als Komödie mit Familien- und Krimi-Elementen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Krimi-Handlung und Familienkomödie zeigt sich schon in der Grundidee: eine Verwechslung, ein Gefängnisausbruch und ein Bankraub werden nicht als Thriller, sondern als Vorlage für Situationskomik genutzt. Dass ausgerechnet ein missglückter Hinrichtungsversuch zum komischen Wendepunkt der Geschichte wird, verrät die Bereitschaft, ernste Motive – Todesstrafe, organisiertes Verbrechen – konsequent ins Absurde zu ziehen. Die Rollenverteilung mit einer einzigen tragenden Figur, die durch Verwechslung in zwei Leben schlüpft, ist auf eine Hauptfigur zugeschnitten, die durch physische Situationskomik und Tollpatschigkeit trägt, während das übrige Ensemble eher als Stichwortgeber und Kontrastfolie fungiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein verlässliches Gesamturteil ableiten ließe. Seit der Veröffentlichung 1990 sind mittlerweile 35 Jahre vergangen, was den Titel klar in eine bestimmte Ära der familienfreundlichen Slapstick-Komödien einordnet, die auf eine einzelne komödiantische Figur zugeschnitten waren. Innerhalb dieses Genres bleibt der Film ein Beispiel für eine Erzählweise, die reale gesellschaftliche Themen wie Justiz und Kriminalität nur als Kulisse für harmlose Verwechslungskomik nutzt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Jim Varney als Ernest P. Worrell
- Gailard Sartain als Chuck
- Bill Byrge als Bobby
- Barbara Tyson als Charlotte Sparrow
- Barry Scott als Rubin Bartlett
- Randall 'Tex' Cobb als Lyle
- Dan Leegant als Oscar Pendlesmythe
- Charles Napier als Warden
- Jackie Welch als Judge
- Charlie Lamb als Another Con
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Verfügbarkeit
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