Buongiorno papà (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Edoardo Leo |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-03-14 |
| TMDB-Bewertung | 6 (326 Stimmen) |
Worum es geht
Andrea ist achtunddreißig, gut aussehend und von sich überzeugt. Er ist Single, ein notorischer Frauenheld, eher oberflächlich und beruflich bestens aufgestellt: Bei einer bedeutenden Agentur kümmert er sich um Produktplatzierungen. Sein Leben besteht aus Arbeit, Vergnügen und Bekanntschaften für eine Nacht. Verantwortung trägt er für niemanden, und alles scheint wie von selbst zu laufen.
Er wohnt mit Paolo zusammen, einem eigenwilligen Freund ohne Arbeit. Eines Tages kommt Andrea nach Hause und findet dort Layla vor. Das ausgesprochen exzentrische Mädchen ist siebzehn Jahre alt und behauptet, seine Tochter zu sein. Allein ist sie nicht gekommen. Mit ihr steht ihr Großvater Enzo in der Tür, ein ehemaliger Rocker, der so gar nicht ins Bild passen will, und zugleich der Vater einer flüchtigen Eroberung aus Andreas Vergangenheit, an die er sich kaum erinnert. Und die beiden haben nicht vor, bald wieder zu gehen.
Entstehungsgeschichte
Edoardo Leo inszenierte die Komödie aus dem Jahr 2013 und gehört zugleich selbst zur Besetzung. Neben ihm spielen Raoul Bova, Marco Giallini und Nicole Grimaudo. Der Originaltitel „Buongiorno papà“ spielt auf die Situation an, in der ein Mann über Nacht zum Vater wird. Der englische Titel „Out of the Blue“ betont dagegen das Plötzliche dieser Wendung.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie setzt der Film auf den Zusammenprall zweier Lebensentwürfe. Ein Mann, der jede Bindung meidet, bekommt mit einem Schlag Familie ins Haus, und zwar gleich über zwei Generationen. Die Figurenkonstellation ist auf Reibung angelegt: der eitle Karrieremensch, der arbeitslose Mitbewohner, die eigenwillige Jugendliche und der alternde Rocker.
Das Motiv des ahnungslosen Vaters, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird, bietet Stoff für Situationskomik. Zugleich deutet die Anlage an, dass Andreas Unabhängigkeit auf die Probe gestellt wird, sobald Verantwortung nicht mehr abstrakt bleibt, sondern mit am Tisch sitzt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,0 von 10 und damit im Mittelfeld. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, was auf ein überschaubares Publikum schließen lässt.
Dreizehn Jahre nach seinem Erscheinen steht der Film für eine Spielart der Komödie, die aus einer überraschenden Vaterschaft eine Geschichte über das späte Erwachsenwerden macht.
Bilder





Besetzung & Stab
- Raoul Bova als Andrea Manfredini
- Marco Giallini als Enzo Brighi
- Edoardo Leo als Paolo
- Nicole Grimaudo als Lorenza Metrano
- Rosabell Laurenti Sellers als Layla Manfredini
- Paola Tiziana Cruciani als Adele Stramaccioni
- Mattia Sbragia als Roberto Manfredini
- Antonino Bruschetta als Adriano
- Giorgio Colangeli als Grande Star
- Pamela Saino als Angelica/Susy
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Verfügbarkeit
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