Belli di papà (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guido Chiesa |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-10-29 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (287 Stimmen) |
Worum es geht
Vincenzo ist ein wohlhabender Geschäftsmann, der spät erkennt, dass er als Vater zu abwesend war. Die Folgen sieht er bei seinen Kindern: Söhne und Tochter sind verwöhnt und offenbar nicht in der Lage, für sich selbst zu sorgen. Um das zu ändern, greift Vincenzo zu einem drastischen Mittel und inszeniert einen betrügerischen Bankrott. Mit seinen Kindern zieht er zurück in sein altes Haus in Tarent. Der Neustart fällt den jungen Erwachsenen schwer, sie tun sich mit dem einfachen Leben schwer, während Vincenzo zuversichtlich bleibt, dass sie in der Stadt bald Arbeit finden. Zusätzliche Unruhe bringt ein Hochstapler und Erpresser nach Apulien, der die Tochter heiraten will und dabei den inszenierten Betrug auffliegen lassen könnte.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2015 unter der Regie von Guido Chiesa und ist als Komödie angelegt. Zur Besetzung gehören Diego Abatantuono, Andrea Pisani, Matilde Gioli und Francesco di Raimondo.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion der Geschichte folgt einem klassischen Komödien-Muster: Ein vorgetäuschter finanzieller Zusammenbruch zwingt Figuren, die bislang im Wohlstand lebten, in eine Situation, die ihnen fremd ist. Aus dieser Ausgangslage entsteht der komische Kontrast zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen verwöhntem Auftreten und dem Alltag in einer Kleinstadt wie Tarent. Die zusätzliche Figur des Hochstaplers, der die Tochter heiraten will, bringt eine zweite Ebene der Täuschung ins Spiel, die der ursprünglichen Inszenierung des Vaters spiegelbildlich gegenübersteht. Damit spielt der Film mit der Frage, wer hier eigentlich wen täuscht, und macht daraus die tragende komische Spannung der Handlung. Die Besetzung mit Diego Abatantuono in der Vaterrolle und jüngeren Darstellern als seine Kinder unterstreicht den Generationenkonflikt, der der Handlung zugrunde liegt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsresonanz, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2015 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Titel in eine Reihe italienischer Familienkomödien einordnet, die auf Situationskomik und Generationenkonflikte setzen, ohne dass weitere Anhaltspunkte zur Rezeption vorliegen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Diego Abatantuono als Vincenzo Liuzzi
- Andrea Pisani als Matteo Liuzzi
- Matilde Gioli als Chiara Liuzzi
- Francesco Di Raimondo als Andrea Liuzzi
- Marco Zingaro als Rocco
- Uccio De Santis als Luca
- Umberto Sardella als Rosario
- Francesco Facchinetti als Loris
- Antonio Catania als Giovanni
- Alessandro Genovesi als Rettore Casotti
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Verfügbarkeit
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