Ballfieber (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Evans |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-04-04 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (269 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul ist Lehrer und leidenschaftlicher Anhänger seines Fußballvereins, eine Zuneigung, die sein Leben stärker ordnet als vieles andere. Als er sich in eine Kollegin verliebt, treffen zwei Weltbilder aufeinander: ihr Alltag und seine fast rituelle Bindung an Spieltage, Tabellen und Stadionbesuche. Die Erzählung springt gelegentlich zurück in Pauls Kindheit, in der seine Begeisterung für den Sport ihren Anfang nahm, und verknüpft so private Geschichte mit einer Fußballsaison, die für den Verein von besonderer Bedeutung ist. Im Zentrum steht dabei weniger das Geschehen auf dem Platz als die Frage, wie sich eine Beziehung neben einer so beharrlichen Leidenschaft behaupten kann.
Entstehungsgeschichte
„Ballfieber“ entstand 1997 unter der Regie von David Evans. In den Hauptrollen sind Colin Firth, Ruth Gemmell, Mark Strong und Holly Aird zu sehen. Der Film ist als Komödie mit romantischem Kern angelegt und ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Liebesfilm verortet die Geschichte deutlich im zwischenmenschlichen Bereich, nicht im Sportfilm. Fußball dient als Kulisse und Charaktermerkmal, weniger als gezeigtes Spielgeschehen – die Handlung konzentriert sich auf eine einzelne Saison und blendet immer wieder in Rückblenden zurück, statt die gesamte Zeitspanne der Vorlage nachzuzeichnen. Diese Verdichtung auf einen begrenzten Zeitraum lässt Raum, die Beziehung zwischen den beiden Lehrern in den Vordergrund zu rücken, während die sportliche Ebene eher atmosphärisch bleibt, etwa durch kurze Ausschnitte von Übertragungen oder Szenen mit einer schulischen Mannschaft. So entsteht ein Film, der sich weniger für Taktik und Ergebnisse interessiert als für die Frage, was es bedeutet, eine Obsession zu lieben – und womöglich zu teilen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Ballfieber“ im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung 1997 sind mittlerweile 28 Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit vor der heutigen Flut an Sport-Romanzen setzt, als die Verbindung von Fußballleidenschaft und Beziehungskomödie noch ungewöhnlicher wirkte. Innerhalb seines Genres bleibt er ein Beispiel dafür, wie sich eine sehr britische Fanmentalität mit den Konventionen der romantischen Komödie verbinden lässt, ohne dass der Sport selbst im Bild dominiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Colin Firth als Paul Ashworth
- Ruth Gemmell als Sarah Hughes
- Mark Strong als Steve
- Holly Aird als Jo
- Ken Stott als Ted, the Headmaster
- Stephen Rea als Ray, the Governor
- Neil Pearson als Paul's Dad
- Lorraine Ashbourne als Paul's Mum
- Luke Aikman als Young Paul
- Bea Guard als Paul's Sister
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Verfügbarkeit
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