Aretha Franklin: Amazing Grace (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alan Elliott |
|---|---|
| Genre | Musik, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-12-07 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (112 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1972 hat Aretha Franklin bereits zwanzig Studioalben und elf Nummer-eins-Hits vorzuweisen, als sie sich entscheidet, zu ihren musikalischen Anfängen zurückzukehren. In der Missionary Baptist Church im Stadtteil Watts von Los Angeles tritt sie gemeinsam mit dem Southern California Community Choir und Reverend James Cleveland auf. Die Aufnahmen dieses Abends entstehen für ein Album, das sich bis heute als das meistverkaufte Gospelalbum überhaupt hält. Die Bilder dieses Konzerts blieben jedoch lange unter Verschluss, weil technische und juristische Probleme eine Veröffentlichung verhinderten. Erst Jahrzehnte später kommt das Material auf die Leinwand.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Alan Elliott bei diesem 2018 fertiggestellten Dokumentarfilm ohne Altersbeschränkung. Vor der Kamera bzw. auf der Tonspur stehen Aretha Franklin, James Cleveland, C.L. Franklin und Bernard „Pretty“ Purdie. Der Film versammelt damit die Beteiligten des ursprünglichen Konzertabends und macht sie zu den zentralen Figuren des Werks.
Hinter den Kulissen
Als Musikdokumentarfilm verzichtet die Produktion auf eine klassische erzählte Handlung und setzt stattdessen auf den Konzertmitschnitt selbst als tragendes Element. Die Kombination aus Gospelmusik, kirchlichem Rahmen und dokumentarischer Beobachtung ergibt eine Form, die sich zwischen Zeitdokument und musikalischem Erlebnis bewegt. Dass die Aufnahmen jahrzehntelang nicht gezeigt werden konnten, verleiht dem fertigen Film zusätzlich den Charakter eines nachträglich geöffneten Archivs: Was ursprünglich als Livemitschnitt für ein Album gedacht war, wird erst mit erheblichem zeitlichem Abstand zu einem eigenständigen filmischen Werk.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem Bereich, der auf ein interessiertes, aber zahlenmäßig begrenztes Publikum schließen lässt. Seit der Erscheinung sind mehrere Jahre vergangen, während das im Film festgehaltene Konzert selbst schon 1972 stattfand – der Abstand zwischen Ereignis und Veröffentlichung des Films ist damit ungewöhnlich groß. Innerhalb des Genres Musikdokumentarfilm nimmt das Werk durch seinen kirchlichen Schauplatz und den Fokus auf einen einzelnen, in sich geschlossenen Auftritt eine eigene Stellung ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Aretha Franklin als Self (archive footage)
- James Cleveland als Self (archive footage)
- C.L. Franklin als Self (archive footage)
- Bernard "Pretty" Purdie als Self (archive footage)
- Chuck Rainey als Self (archive footage)
- Clara Ward als Self (archive footage)
- Mick Jagger als Self (archive footage)
- Sydney Pollack als Self - Director (archive footage) (uncredited)
- Charlie Watts als Self (archive footage)
- Alexander Hamilton als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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