An Honest Liar (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Justin Weinstein |
|---|---|
| Genre | Historie, Komödie, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-04-18 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (243 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht James „The Amazing“ Randi, ein Magier und Entfesselungskünstler, der sein Können nutzte, um selbsternannte Hellseher, Wunderheiler und Trickbetrüger zu entlarven. Der Film zeichnet nach, wie Randi mit der Akribie eines Ermittlers gegen Täuschung zu Felde zog, dabei selbst Kunstfiguren und falsche Psychics erschuf und sogar seinen langjährigen Partner Jose Alvarez in einen fingierten Guru namens Carlos verwandelte. Auch Randis eigenes Leben hielt eine Überraschung bereit: Erst mit 81 Jahren machte er sein Privatleben öffentlich. Wie sich seine öffentlichen Enthüllungen und sein persönliches Geheimnis am Ende zueinander verhalten, lässt der Film offen für das Publikum zum Entdecken.
Entstehungsgeschichte
Tyler Measom führte bei diesem 2014 entstandenen Dokumentarfilm Regie. Vor der Kamera stehen James Randi selbst sowie Adam Savage, Bill Nye und Uri Geller, deren Auftritte die verschiedenen Facetten von Randis Wirken beleuchten. Eine Altersfreigabe ist nicht überliefert.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Historie, Komödie und Dokumentarfilm zugleich verweist auf die Anlage des Stoffes: Es geht um reale Ereignisse aus Randis Laufbahn, die zugleich mit Witz und Ironie erzählt werden, weil Täuschung und Enttarnung hier komödiantisches Potenzial bergen. Dass mit Adam Savage und Bill Nye zwei Personen mit Bezug zu Wissenschaft und Skepsis auftreten, während Uri Geller als eine der von Randi untersuchten Figuren erscheint, deutet auf eine Erzählstruktur hin, die verschiedene Perspektiven auf das Phänomen Täuschung nebeneinanderstellt. Die doppelte Bedeutung des Titels – ein Mann, der beruflich lügt, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, und der zugleich ein persönliches Geheimnis hütet – zieht sich als roter Faden durch die gewählte Machart.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden Bereich für Dokumentarfilme mit thematischem Nischenpublikum. Seit dem Erscheinungsjahr 2014 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich am Zuspruch grundlegend etwas geändert zu haben scheint. Innerhalb dokumentarischer Porträts über Figuren aus dem Umfeld von Magie und Skeptizismus nimmt der Titel durch die Kombination aus biografischer Tiefe und komödiantischem Ton eine eigene Position ein.
Bilder



Besetzung & Stab
- James Randi als Self
- Adam Savage als Self
- Bill Nye als Self
- Uri Geller als Self
- Penn Jillette als Self
- Alice Cooper als Self
- Harry Houdini als Self (archive footage)
- Richard Wiseman als Self
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Verfügbarkeit
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