Amulett des Bösen (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lucio Fulci |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-08-12 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (108 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Archäologe George Hacker stößt in Ägypten auf das Grab des Pharaos Habnubenors, eine Gestalt von finsterem Ruf. Fast gleichzeitig erhält seine Tochter Susie von einer fremden Frau ein seltsames Amulett geschenkt. Zurück in New York entfaltet der Schmuck seine Macht: Der Geist des Pharaos nimmt Besitz von dem Mädchen und verwandelt es in ein willenloses Werkzeug des Todes, das in Gestalt einer Schlange all jene tötet, die dem Geheimnis des Amuletts zu nahe kommen. George und seine Frau stehen dem Grauen zunächst hilflos gegenüber, bis ein alter Antiquitätenhändler auftaucht, der bereit ist, sich dem Übel entgegenzustellen.
Entstehungsgeschichte
„Amulett des Bösen“ entstand 1982 unter der Regie von Lucio Fulci. Die Besetzung umfasst Christopher Connelly als George Hacker, Laura Lenzi, Brigitta Boccoli als die besessene Susie und Giovanni Frezza. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben und ordnet sich dem Horrorgenre zu.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet klassische Motive des Okkult-Horrors: ein archäologischer Fund, ein Fluch, der über Kontinente reist, und ein Kind als Gefäß für eine uralte Bösartigkeit. Dass die Bedrohung ausgerechnet von einer Tochter ausgeht und sich in Schlangengestalt manifestiert, verweist auf die Tradition ägyptisch grundierter Grusel-Erzählungen, in denen Familie und Alltag von etwas Fremdem, Unheimlichem durchdrungen werden. Die Auflösung durch einen unscheinbaren Antiquar, der den Geist in sich aufnimmt, um ihn zu vernichten, folgt dem Muster des Opfergangs, wie er in vielen Besessenheitsgeschichten des Genres angelegt ist: Rettung kommt nicht durch Gewalt, sondern durch Selbstaufgabe einer Randfigur.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld der Publikumsgunst. Seit seiner Entstehung 1982 sind mehr als vierzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühphase eines Regisseurs stellt, der im Horrorgenre der frühen Achtziger aktiv war. Innerhalb des Genres reiht sich der Titel in die Reihe okkult geprägter Horrorfilme jener Jahre ein, die auf altertümliche Flüche und kindliche Besessenheit setzten, ohne dass die vorliegenden Bewertungen auf eine besonders hohe Wertschätzung hindeuten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christopher Connelly als Professor George Hacker
- Laura Lenzi als Emily Hacker
- Brigitta Boccoli als Susie Hacker
- Giovanni Frezza als Tommy Hacker
- Cinzia de Ponti als Jamie Lee
- Cosimo Cinieri als Adrian Mercato
- Andrea Bosic als Optician
- Carlo De Mejo als Luke
- Enzo Marino Bellanich als Wiler
- Mario Moretti als Tennant
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Verfügbarkeit
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