The Tunnel – Mord kennt keine Grenzen (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Ben Richards |
|---|---|
| Genre | Action & Adventure, Krimi, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 42 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-10-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Kanaltunnel zwischen Frankreich und Großbritannien wird eine Leiche gefunden, die es eigentlich gar nicht geben dürfte: die obere Körperhälfte gehört zu einem französischen Politiker, die untere zu einer britischen Prostituierten, genau auf der Grenze zwischen beiden Ländern platziert. Die Ermittler Karl Roebuck und Elise Wasserman übernehmen den Fall gemeinsam, jeder für sein Land, und müssen sich dabei nicht nur mit den Ungereimtheiten des Falls, sondern auch miteinander arrangieren. Bald wird klar, dass der Täter, der als „Truth Terrorist“ bekannt wird, kein gewöhnlicher Mörder ist. Er inszeniert seine Taten als moralischen Feldzug, mit dem er gesellschaftliche Missstände in beiden Ländern offenlegen will, und versetzt Frankreich wie Großbritannien zunehmend in Angst.
Entstehungsgeschichte
Die Serie stammt aus dem Jahr 2013 und basiert auf einer Idee von Ben Richards. In den Hauptrollen sind Stephen Dillane und Clémence Poésy als das ungleiche Ermittlerduo zu sehen, an ihrer Seite stehen Thibault de Montalembert und Cédric Vieira. Freigegeben ist die Serie ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Schon die Konstruktion des Falls – eine Leiche exakt auf der Landesgrenze zusammengesetzt aus zwei Opfern zweier Nationalitäten – macht deutlich, dass es hier um mehr geht als klassische Kriminalermittlung. Die Kombination aus Action & Adventure, Krimi, Drama und Mystery deutet auf eine Erzählung hin, die neben der Tätersuche auch Raum für zwischenmenschliche Spannungen und gesellschaftliche Fragen lässt. Dass der Täter seine Taten als „Kreuzzug“ gegen soziale Probleme versteht, verschiebt den Fokus von der reinen Whodunit-Logik hin zu einer Auseinandersetzung mit den Themen, die er anzuprangern versucht. Die binationale Ermittlerkonstellation liefert dabei die strukturelle Klammer, an der sich kulturelle Reibungen und unterschiedliche Arbeitsweisen entfalten lassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber statistisch schmales Bild ab. Mehr als zehn Jahre nach ihrem Erscheinen bewegt sich die Serie in einem Genreumfeld, das grenzüberschreitende Ermittlungsdramen mit gesellschaftskritischem Unterton verbindet, und positioniert sich damit innerhalb des Krimi- und Mystery-Segments als Werk mit klarem konzeptionellem Kern.
Bilder





Besetzung & Stab
- Stephen Dillane als Karl Roebuck
- Clémence Poésy als Élise Wassermann
- Thibault de Montalembert als Olivier Pujol
- Cédric Vieira als Phillipe Viot
- Angel Coulby als Laura Roebuck
- William Ash als Boleslaw 'BB' Borowski
- India Ria Amarteifio als Maya Roebuck
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Verfügbarkeit
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