Arrested Development (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Mitchell Hurwitz |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Erscheinungsdatum | 2003-11-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (1.751 Stimmen) |
Worum es geht
Die Bluths waren wohlhabend. Dann verlor die Familie ihr Vermögen, und der Vater kam wegen Betrugs ins Gefängnis.
Michael Bluth versucht, das Familienunternehmen zu retten und die Familie zusammenzuhalten — gegen den Widerstand genau der Menschen, für die er es tut.
Entstehungsgeschichte
Erschaffen wurde die Serie von Ron Howard und Mitchell Hurwitz. Hurwitz war Autor und Executive Producer, Howard Co-Produzent und zugleich der Erzähler der Originalfassung.
Jason Bateman spielt Michael Bluth, Portia de Rossi die Lindsay Bluth Fünke, Will Arnett den G.O.B. Bluth, Tony Hale den Buster Bluth, David Cross den Tobias Fünke, Michael Cera den George Michael Bluth, Alia Shawkat die Maeby Fünke, Jeffrey Tambor den George Bluth und Jessica Walter die Lucille Bluth.
Insgesamt entstanden fünf Staffeln mit 84 Folgen, dazu 22 Remix-Folgen. Die Erstausstrahlung begann am 2. November 2003 bei Fox; im deutschsprachigen Raum lief die Serie ab dem 18. Januar 2007 bei Comedy Central und SRF zwei. Die vierte und fünfte Staffel erschienen 2013 beziehungsweise 2018 und 2019 bei Netflix.
Hinter den Kulissen
Der Erzähler ist die auffälligste Entscheidung. Ron Howard kommentiert die Handlung aus dem Off — und widerspricht dabei regelmäßig dem, was die Figuren behaupten. Die Serie hat damit eine eingebaute Instanz, die richtigstellt, ohne einzugreifen.
Die Familienkonstruktion liefert den Motor. Michael ist der Einzige, der sich verantwortlich fühlt; alle anderen ziehen in andere Richtungen. Damit hat die Serie einen Konflikt, der sich nicht auflösen lässt, ohne die Serie zu beenden — jede gelöste Krise erzeugt die nächste.
Bemerkenswert ist die Rückkehr nach der Unterbrechung. Die ersten drei Staffeln liefen ab 2003 bei Fox, die vierte erschien 2013 bei Netflix, die fünfte 2018 und 2019 — zehn Jahre Abstand zwischen dritter und vierter Staffel. Die zusätzlichen 22 Remix-Folgen zeigen, dass auch die Form der Auswertung dabei noch in Bewegung war.
Einordnung & Wirkung
Für die erste Staffel gab es sechs Emmy Awards. Hinzu kamen Golden-Globe-Nominierungen, ein Writers Guild Award sowie Auszeichnungen der Television Critics Association und Satellite Awards.
Diese Bilanz gleich für die erste Staffel ist bemerkenswert — und sie steht in einem eigentümlichen Verhältnis zum weiteren Verlauf. Eine Serie, die früh derart ausgezeichnet wurde, lief bei ihrem ursprünglichen Sender nur drei Staffeln.
Die Fortsetzung zehn Jahre später ist die Antwort darauf. Dass ein anderer Anbieter eine Serie aufgreift, deren Erstausstrahlung lange zurücklag, setzt ein Publikum voraus, das sich erst nach dem Ende gefunden hat — und einen Maßstab für Erfolg, der nicht mehr allein an der Einschaltquote der Erstausstrahlung hängt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jason Bateman als Michael Bluth
- Portia De Rossi als Lindsay Bluth Fünke
- Will Arnett als Gob Bluth
- Michael Cera als George Michael Bluth
- Alia Shawkat als Maeby Fünke
- Tony Hale als Byron 'Buster' Bluth
- David Cross als Tobias Fünke
- Jeffrey Tambor als George Bluth Sr.
- Jessica Walter als Lucille Bluth
- Ron Howard als Narrator
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.