Robert Cummings
Werdegang
Robert „Bob“ Cummings wurde am 9. Juni 1910 in Joplin, Missouri, als Charles Clarence Robert Orville Cummings geboren und starb am 2. Dezember 1990 in Woodland Hills, Kalifornien. Nach einem Schauspielstudium an der American School of Dramatic Arts stand er 1931 erstmals am Broadway, damals noch unter Künstlernamen, bevor er unter seinem echten Namen im Film bekannt wurde. Seine Filmkarriere begann in den frühen 1930er-Jahren mit kleineren Rollen; 1935 erhielt er durch King Vidor in „So Red the Rose“ an der Seite von Gary Cooper seine erste größere Rolle, gefolgt von einer Reihe von B-Filmen. Anfang der 1940er-Jahre etablierte er sich als charmanter Leading Man, unter anderem in „Kings Row“ und in Alfred Hitchcocks „Saboteure“, in dem er die Hauptrolle des zu Unrecht verdächtigten Barry Kane spielte. Zwölf Jahre später arbeitete er erneut mit Hitchcock zusammen, in „Bei Anruf Mord“ an der Seite von Grace Kelly. Ab den 1950er-Jahren verlagerte sich sein Schaffen zunehmend ins Fernsehen, etwa mit der nach ihm benannten „The Bob Cummings Show“, die er auch inszenierte. In den 1960er- und 1970er-Jahren folgten weitere Fernsehrollen und Auftritte in Dinnertheatern.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Filme mit Robert Cummings als Schauspieler vertreten, keine Serien. Die Titel „Saboteure“ (1942) und „Bei Anruf Mord“ (1954) decken einen Zeitraum von zwölf Jahren ab, was seiner Schaffensphase im Kino der 1940er- und 1950er-Jahre entspricht. Beide Filme lassen sich den Genres Thriller, Krimi, Drama und Mystery zuordnen, was seiner Verbindung zu Alfred Hitchcock entspricht, mit dem er in beiden Filmen zusammenarbeitete.
Einordnung
Die beiden Titel sind mit 8,0 und 6,9 von 10 bewertet, im Schnitt 7,5 von 10. Der ältere Titel, „Saboteure“, liegt 32 Jahre nach seiner Geburt, „Bei Anruf Mord“ 44 Jahre danach. Mit nur zwei Titeln bildet der Katalog lediglich einen kleinen, auf die Zusammenarbeit mit Hitchcock konzentrierten Ausschnitt seiner insgesamt deutlich umfangreicheren Filmografie ab.