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Richard Stanley

Richard Stanley

Schauspieler · geboren 1966-11-22

Werdegang

Richard Stanley, geboren am 22. November 1966, ist ein südafrikanischer Regisseur und Drehbuchautor und Urenkel des Afrikaforschers Sir Henry Morton Stanley. Er engagierte sich gegen die Apartheid und ging anschließend nach London, wo er zunächst Musikvideos drehte. 1983 gab er mit dem Kurzfilm „Rites of Passage" sein Regiedebüt, zwei Jahre später folgte „Incidents in an Expanding Universe". Danach führte er Regie bei Filmen wie „M.A.R.K. 13 – Hardware" (1990) und „Dust Devil" (1992) und arbeitete unter anderem an Musikvideos für die Band Fields of the Nephilim sowie an einem DVD-Video für die Rockgruppe Marillion. Stanley war ursprünglich als Regisseur für „DNA – Die Insel des Dr. Moreau" (1996) vorgesehen, wurde jedoch durch John Frankenheimer ersetzt. In den folgenden rund zwei Jahrzehnten drehte er keine Spielfilme mehr, hielt sich im Dschungel auf und verschwand für einige Jahre in den französischen Pyrenäen. Später entstanden zwei Dokumentarfilme, „The Secret Glory" (2001) über die Suche der SS nach dem heiligen Gral, sowie „The White Darkness" (2002) über Voodoo-Bräuche in Haiti.

Filmografie bei uns

Im Katalog ist Richard Stanley mit einem einzigen Titel vertreten, dem Dokumentarfilm „Lost Soul: The Doomed Journey of Richard Stanley's Island of Dr. Moreau" aus dem Jahr 2014. Damit erscheint er bei uns ausschließlich im Dokumentarfilm-Genre, nicht im Bereich Serien.

Einordnung

Der einzige geführte Titel liegt 48 Jahre nach Stanleys Geburtsjahr und ist mit 6,7 von 10 bewertet. Da nur ein Titel vorliegt, lässt sich keine Entwicklung über die Zeit oder ein Genreschwerpunkt jenseits des Dokumentarfilms ableiten. Die Bewertung bewegt sich im mittleren bis gehobenen Bereich.

Filmografie

Lost Soul: The Doomed Journey of Richard Stanley's Island of Dr. Moreau
Lost Soul: The Doomed Journey of Richard Stanley's Island of Dr. Moreau
2014