Lost Soul: The Doomed Journey of Richard Stanley's Island of Dr. Moreau (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Gregory |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-08-24 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (125 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Regisseur verfolgt über Jahre einen einzigen Stoff, an den er glaubt wie an kaum etwas anderes: eine Neuinterpretation, die er als etwas Großes, Episches versteht. Doch schon wenige Tage nach Drehbeginn ist er nicht mehr Teil des eigenen Projekts. Richard Stanley wird durch John Frankenheimer ersetzt und verschwindet zunächst spurlos im australischen Hinterland. Die Dokumentation blickt zurück auf diese Produktion aus dem Jahr 1996 und erzählt von einem Vorhaben, das zwischen großem Anspruch und tatsächlichem Verlauf immer weiter auseinanderdriftet. Wie es am Ende um Stanley und den Film selbst steht, hält die Erzählung offen.
Entstehungsgeschichte
"Lost Soul: The Doomed Journey of Richard Stanley's Island of Dr. Moreau" stammt aus dem Jahr 2014 und wurde von David Gregory inszeniert. Der Dokumentarfilm versammelt unter anderem Richard Stanley selbst sowie Kier-La Janisse, Michael Gingold und Graham Humphreys vor der Kamera. Eine Altersfreigabe liegt nicht vor.
Hinter den Kulissen
Dass es sich um einen reinen Dokumentarfilm handelt, unterscheidet dieses Projekt von einer nachgestellten Spielfilmerzählung: Die beteiligten Personen sprechen aus eigener Perspektive über Ereignisse, die sie selbst erlebt haben. Die Besetzung aus Filmschaffenden und Genrekennern wie Gingold und Janisse deutet darauf hin, dass der Film die Geschehnisse auch aus der Außensicht der Fach- und Kritikerwelt einordnet, statt sich allein auf die Beteiligten der Produktion selbst zu verlassen. Die Grundanlage - ein Traumprojekt, das binnen kürzester Zeit aus den Händen seines Initiators gleitet - macht den Stoff zu einer Geschichte über Kontrollverlust innerhalb einer Filmproduktion, erzählt aus der Rückschau fast zwei Jahrzehnte später.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer Stimmenzahl im niedrigen dreistelligen Bereich bewegt sich der Film im soliden, aber nicht auffällig herausragenden Mittelfeld dokumentarischer Werke über Filmproduktionen. Zwischen dem Erscheinungsjahr 2014 und heute liegen mittlerweile mehr als zehn Jahre, was die Dokumentation selbst zu einem Rückblick mit doppeltem zeitlichem Abstand macht: einmal zu den Ereignissen von 1996, einmal zur eigenen Entstehung. Innerhalb des schmalen Genres von Dokumentationen über gescheiterte oder schwierige Filmproduktionen bleibt sie ein Beispiel dafür, wie sich ein einzelnes, klar umrissenes Ereignis - der Verlust der Regie durch Stanley - zum Ausgangspunkt einer ganzen filmischen Aufarbeitung entwickeln lässt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Richard Stanley als Self
- Kier-La Janisse als Self
- Michael Gingold als Self
- Graham Humphreys als Self
- Edward R. Pressman als Self
- Robert Shaye als Self
- Tim Sullivan als Self
- Tim Zinnemann als Self
- Fairuza Balk als Self
- Bruce Spaulding Fuller als Self
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Verfügbarkeit
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