Marie-Josée Croze
Werdegang
Marie-Josée Croze wurde am 23. Februar 1970 in Montreal, Quebec, geboren, wuchs adoptiert mit vier Geschwistern in Longueuil auf und studierte von 1986 bis 1987 Bildende Kunst am Cégod du Vieux Montréal. Neben ihrer kanadischen besitzt sie seit Dezember 2012 auch die französische Staatsbürgerschaft. Für ihre Rolle in Denis Villeneuves „Maelström" wurde sie bei den Genie Awards als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet, für „Die Invasion der Barbaren" gewann sie 2003 den Darstellerinnenpreis der Filmfestspiele von Cannes. Steven Spielberg besetzte sie in „München" (2005), Julian Schnabel gab ihr eine Rolle als Logopädin in „Schmetterling und Taucherglocke" (2007). Im November 2012 wurde sie zudem als Mitglied der Hauptjury des Filmfestivals von Marrakesch 2012 ausgewählt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 13 Titel mit Marie-Josée Croze als Schauspielerin verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie decken den Zeitraum von 2000 bis 2025 ab, also 25 Jahre, beginnend rund 30 Jahre nach ihrer Geburt. Das Genrespektrum ist breit: Drama und Thriller bilden einen Schwerpunkt, daneben stehen Historie, Krimi, Mystery, Komödie, Abenteuer, Fantasy, Science Fiction, Action und Liebesfilm. Zu den Titeln zählen „Schmetterling und Taucherglocke", „Die Invasion der Barbaren", „Maelström" und der aktuellere „Der Mann, der immer kleiner wurde" (2025).
Einordnung
Die Bewertungen der 13 Titel liegen zwischen 5,4 und 7,6 von 10, im Schnitt bei 6,4. Die besten Werte erreichen die früheren Arbeiten wie „Schmetterling und Taucherglocke" (7,6), „Kein Sterbenswort" (7,2) und „Die Invasion der Barbaren" (7,0), während spätere Titel meist im Bereich von 5,4 bis 6,4 liegen. Zwischen dem ältesten Titel aus dem Jahr 2000 und dem jüngsten aus 2025 liegen 25 Jahre, was auf eine durchgehend aktive Filmografie im Katalog hinweist.
Filmografie