Louise Brooks
Werdegang
Louise Brooks, geboren am 14. November 1906, war eine US-amerikanische Filmschauspielerin, die vor allem im Stummfilm auffiel, auch durch ihre markante Bubikopf-Frisur. Sie begann als Tänzerin bei der Broadway-Produktion Ziegfeld Follies in New York und erhielt anschließend einen fünfjährigen Vertrag bei Paramount. Ihr Leinwanddebüt gab sie 1925, danach wurde sie in zahlreichen Komödien als „Flapper“ bekannt, unter anderem 1928 mit „In jedem Hafen eine Braut“. In diesem Film entdeckte sie Regisseur Georg Wilhelm Pabst, der sie auf dem Höhepunkt ihrer US-Karriere nach Berlin holte. Unter seiner Regie entstanden 1929 „Die Büchse der Pandora“ und „Tagebuch einer Verlorenen“, beide wurden von der Kritik heftig angegriffen und von der Zensur stark gekürzt. Zurück in den USA gelang ihr kein Anschluss an frühere Erfolge mehr; zwischen 1936 und 1938 übernahm sie nur noch kleinere Rollen, bevor sie ihre Filmkarriere beendete und als Verkäuferin arbeitete. In den 1950er Jahren wurde sie von französischen Filmhistorikern wiederentdeckt, später schrieb sie selbst Artikel über Hollywood und trat in TV-Dokumentationen der 1960er und 1970er Jahre auf.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel mit Louise Brooks als Schauspielerin verzeichnet, beide aus dem Jahr 1929: „Die Büchse der Pandora“ und „Tagebuch einer Verlorenen“. Es handelt sich um Filme aus den Genres Drama, Krimi und Liebesfilm. Beide Titel entstanden 23 Jahre nach ihrer Geburt und markieren zugleich Anfang und Ende der bei uns hinterlegten Zeitspanne.
Einordnung
Die beiden Titel bewegen sich mit 7,4 und 7,3 von 10 auf einem ähnlichen Niveau, im Schnitt ergibt sich ein Wert von 7,3. Die Bewertungen liegen damit dicht beieinander, was angesichts der gemeinsamen Entstehungszeit und der Zusammenarbeit mit demselben Regisseur wenig überrascht. Beide Filme liegen 23 Jahre nach ihrem Geburtsjahr und bilden zusammen den gesamten bei uns erfassten Ausschnitt ihrer Filmografie.