Lee Remick
Werdegang
Lee Ann Remick, geboren am 14. Dezember 1935, war eine US-amerikanische Schauspielerin. Für ihre Rolle in „Die Tage des Weines und der Rosen“ (1962) wurde sie für den Oscar als Beste Hauptdarstellerin nominiert, für ihre Darstellung in dem Broadway-Stück „Warte, bis es dunkel ist“ (1966) für den Tony Award. Ihr Filmdebüt gab sie 1957 in „Ein Gesicht in der Menge“, es folgten Rollen in „Anatomie eines Mordes“ (1959), „Wilder Strom“ (1960), „Der Detektiv“ (1968), „Das Omen“ (1976) und „Die Europäer“ (1979). Für den Fernsehfilm „The Blue Knight“ (1973) sowie für die Miniserie „Jennie: Lady Randolph Churchill“ (1974) erhielt sie jeweils einen Golden Globe, für letztere Rolle zudem einen BAFTA TV Award. Im April 1991 wurde sie mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.
Filmografie bei uns
In unserem Katalog sind neun Titel mit Lee Remick als Schauspielerin verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Spannweite reicht von 1959 bis 1978, also 19 Jahre, was einem Abstand von 24 bis 43 Jahren zu ihrem Geburtsjahr entspricht. Die Titel verteilen sich auf ein breites Genrespektrum aus Krimi, Drama, Mystery, Horror, Thriller, Liebesfilm, Action, Abenteuer, Science Fiction, Western und Komödie – insgesamt elf Genres bei neun Filmen, was auf eine vielseitige Rollenauswahl hindeutet. Zu den bei uns gelisteten Werken zählen „Anatomie eines Mordes“, „Das Omen“, „Die Tage des Weines und der Rosen“, „Wilder Strom“, „Der letzte Zug“, „Sie möchten Giganten sein“, „Der Schrecken der Medusa“, „Telefon“ und „Vierzig Wagen westwärts“.
Einordnung
Die Bewertungen ihrer neun Titel bei uns liegen zwischen 6,1 und 7,8 von 10, im Schnitt bei 7,0. Damit bewegt sich ihre Filmografie insgesamt im soliden bis guten Bereich, ohne größere Ausschläge nach unten. Der älteste Titel liegt 19 Jahre vor dem jüngsten, was für ein über zwei Dekaden gleichmäßig gut bewertetes Filmschaffen im Katalog spricht.