Lea van Acken
Werdegang
Lea van Acken wurde am 22. Februar 1999 geboren und wuchs in Schleswig-Holstein auf, wo sie bis heute in einem Dorf lebt. Als Kind interessierte sie sich für Reiten und Tanzen. Ihre erste Bühnenerfahrung sammelte sie 2011 als Komparsin bei der Aufführung von „Der Ölprinz" im Rahmen der Karl-May-Spiele in Bad Segeberg. Eine Schauspielausbildung hat van Acken nicht absolviert, stattdessen brachte sie sich das Handwerk durch das Beobachten anderer Schauspieler in Filmen bei. 2014 übernahm sie in Dietrich Brüggemanns Filmdrama „Kreuzweg" die Hauptrolle der tief religiösen Jugendlichen Maria, ein Film, der bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin einen Silbernen Bären gewann. Große Bekanntheit erlangte sie durch die Titelrolle in der Literaturverfilmung „Das Tagebuch der Anne Frank". Zur Vorbereitung schrieb sie fiktive Briefe an Anne Frank und ließ sich für die Schlussszene im Konzentrationslager die Haare abschneiden.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Filme mit Lea van Acken als Schauspielerin vertreten, Serien sind nicht darunter. Die Titel decken einen Zeitraum von 2014 bis 2022 ab, also acht Jahre. Ihr erster gelisteter Film erschien fünfzehn Jahre nach ihrer Geburt, der jüngste 23 Jahre danach. Die Genres reichen von Drama über Abenteuer und Familie bis Horror, was auf eine gewisse Bandbreite ihrer Rollenwahl hindeutet. Zu den Titeln zählen „Kreuzweg" (2014), „Das Tagebuch der Anne Frank" (2016), „Ostwind 3 - Aufbruch nach Ora" (2017) und „Das Privileg - Die Auserwählten" (2022).
Einordnung
Die Bewertungen der vier Titel liegen zwischen 5,2 und 7,4 von 10, im Schnitt bei 6,7 von 10. Die höchsten Werte erzielen „Ostwind 3 - Aufbruch nach Ora" mit 7,4 und „Das Tagebuch der Anne Frank" mit 7,2, während „Das Privileg - Die Auserwählten" mit 5,2 am schwächsten bewertet ist. Zwischen dem ältesten und dem neuesten gelisteten Titel liegen acht Jahre, was eine kontinuierliche, wenn auch überschaubare Präsenz im Katalog zeigt.