Julia Ormond
Werdegang
Julia Karin Ormond wurde am 4. Januar 1965 in Epsom, Surrey, England geboren. Sie besuchte zunächst eine Kunstschule, wechselte dann aber an die Webber Douglas Academy of Dramatic Art, die sie 1988 abschloss. Ihre Filmkarriere begann 1989 mit der britischen Miniserie „Traffik". Danach übernahm sie Rollen in internationalen Fernsehproduktionen und im Kino, unter anderem in „Das Wunder von Mâcon" von Peter Greenaway. Den Durchbruch erzielte sie an der Seite von Brad Pitt in „Legenden der Leidenschaft", es folgten „Der 1. Ritter" und „Sabrina". Für die Hauptrolle in „Fräulein Smillas Gespür für Schnee" zeigte sie ihre dramatischen Fähigkeiten. Sie arbeitete zudem mit Regisseuren wie Nikita Michalkow und David Lynch. Für eine Nebenrolle in einer Fernsehproduktion erhielt sie 2010 einen Emmy. 2012 übernahm sie ihre erste Serienhauptrolle als Joanna Beauchamp in „Witches of East End". Neben der Filmarbeit blieb sie dem Theater verbunden.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 19 Titel mit Julia Ormond als Schauspielerin verzeichnet, überwiegend Filme (16), dazu drei Serien. Die Titel decken den Zeitraum von 1993 bis 2021 ab, also 28 Jahre, beginnend 28 Jahre nach ihrer Geburt. Das Genrespektrum ist breit und reicht von Drama, Liebesfilm und Historie über Western, Kriegsfilm und Krimi bis zu Fantasy, Horror, Mystery und Science Fiction. Diese Streuung spricht für eine Karriere ohne feste Genrebindung.
Einordnung
Die Bewertungen der Titel liegen zwischen 5,7 und 7,8 von 10, im Schnitt bei 6,7. Die höchsten Werte entfallen auf frühere Arbeiten wie „Der seltsame Fall des Benjamin Button" (7,8) und „Legenden der Leidenschaft" (7,6), während neuere Produktionen im Katalog tendenziell niedriger liegen. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen 28 Jahre, was eine durchgehende, aber schwankend bewertete Präsenz im Katalog zeigt.
Filmografie