José Ferrer
Werdegang
José Vicente Ferrer de Otero y Cintrón wurde am 8. Januar 1912 in Santurce, Puerto Rico, geboren und starb am 26. Januar 1992 in Coral Gables, Florida. Er war Schauspieler und Regisseur, zunächst am Theater tätig, bevor er zum Film wechselte. Sein Filmdebüt an der Seite von Ingrid Bergman in „Johanna von Orleans" (1948) brachte ihm eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller ein. 1950 gewann er den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle als Cyrano de Bergerac unter der Regie von Michael Gordon, eine Figur, die er zuvor schon auf der Bühne und im Fernsehen gespielt hatte. 1952 wurde er mit drei Tony Awards für Bühnenregie sowie einem weiteren für seine Schauspielleistung in „The Shrike" ausgezeichnet. Im selben Jahr spielte er Henri de Toulouse-Lautrec in John Hustons „Moulin Rouge". Ab 1955 führte Ferrer auch selbst Regie, meist mit eigener Beteiligung als Darsteller, etwa bei „I Accuse" (1958). In seiner späteren Karriere wurde er häufig in Schurkenrollen eingesetzt, unter anderem in „Lawrence von Arabien" (1962), „Die größte Geschichte aller Zeiten" (1965) und „Der Wüstenplanet" (1984).
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Titel mit José Ferrer als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie erschienen zwischen 1950 und 1984, ein Zeitraum von 34 Jahren. Der erste Titel liegt 38 Jahre nach seinem Geburtsjahr, der letzte 72 Jahre danach. Das Genrespektrum reicht von Drama und Kriegsfilm über Krimi, Komödie und Thriller bis zu Animation und Abenteuer, was auf eine breite Rollenvielfalt hindeutet.
Einordnung
Die Bewertungen der acht Titel liegen zwischen 5,8 und 6,7 von 10, im Durchschnitt bei 6,4. Es zeigt sich ein recht ausgeglichenes Bild ohne deutliche Ausreißer nach oben oder unten. Die Spanne von 34 Jahren zwischen ältestem und jüngstem Titel im Katalog spiegelt eine langjährige Präsenz im Filmgeschäft wider.