Helmut Griem
Werdegang
Helmut Griem wurde am 6. April 1932 in Hamburg geboren und starb am 19. November 2004 in München. Er war in erster Linie ein deutschsprachiger Bühnenschauspieler und trat unter anderem am Thalia Theater Hamburg, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Burgtheater Wien, an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin, den Münchner Kammerspielen und am Staatstheater am Gärtnerplatz in München auf. Neben seiner Filmarbeit blieb das Theater zeitlebens im Zentrum seines Schaffens, wo er zahlreiche klassische Rollen des deutschen und englischsprachigen Repertoires verkörperte. Später wandte er sich auch der Theaterregie zu, so inszenierte er unter anderem „Long Day's Journey Into Night" von Eugene O'Neill. Vor seinem Tod plante er zudem die Regie des Botho-Strauss-Stücks „Die eine und die andere".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Filme mit Helmut Griem als Schauspieler verzeichnet: „Die Verdammten" (1969) und „Cabaret" (1972). Beide Titel liegen nur drei Jahre auseinander und stammen aus den Genres Musik, Liebesfilm, Drama und Historie. Serien sind nicht vertreten, es handelt sich ausschließlich um Filme. Der älteste Titel entstand 37 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 40 Jahre danach.
Einordnung
Beide Filme werden bei uns ähnlich gut bewertet: „Cabaret" erreicht 7,4 von 10, „Die Verdammten" 7,3 von 10, was einem Durchschnitt von 7,3 entspricht. Die schmale, aber zeitlich eng gefasste Auswahl von zwei Titeln aus den Jahren 1969 und 1972 deckt nur einen kleinen Ausschnitt seines Schaffens ab, zeigt jedoch eine durchgehend positive Bewertung innerhalb dieses kurzen Zeitraums.