Hedy Lamarr
Werdegang
Hedy Lamarr, geboren am 9. November 1914 als Hedwig Eva Maria Kiesler, war eine österreichisch-US-amerikanische Schauspielerin und Erfinderin. Ihre Filmkarriere begann in der Tschechoslowakei, unter anderem mit dem umstrittenen erotischen Liebesdrama „Extase" (1933). Sie floh vor ihrem ersten Ehemann Friedrich Mandl und zog heimlich nach Paris. Auf dem Weg nach London lernte sie Louis B. Mayer kennen, der ihr einen Filmvertrag in Hollywood anbot. Zum Filmstar wurde sie mit „Algiers" (1938), weitere Erfolge folgten mit dem Western „Boom Town" (1940) und dem Drama „White Cargo" (1942). Ihr erfolgreichster Film war das religiöse Epos „Samson und Delilah" (1949). Vor der Veröffentlichung ihres letzten Films 1958 trat sie auch im Fernsehen auf, 1960 erhielt sie einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Neben der Schauspielerei beschäftigte sie sich, obwohl ohne formale Ausbildung, autodidaktisch mit technischen Erfindungen, darunter eine verbesserte Ampel und eine Tablette zur Herstellung kohlensäurehaltiger Getränke.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel mit Hedy Lamarr als Schauspielerin verzeichnet, beide als Filme, keine Serien. Die Zeitspanne reicht von 1949 bis 2018, also 69 Jahre. Vertreten sind das Drama „Samson und Delilah" aus dem Jahr 1949, das 35 Jahre nach ihrer Geburt entstand, sowie der Dokumentarfilm „Geniale Göttin - Die Geschichte von Hedy Lamarr" (2018), der 104 Jahre nach ihrer Geburt erschien und sich, dem Genre entsprechend, rückblickend mit ihrem Leben befasst. Die Genrepalette umfasst damit Dokumentarfilm, Liebesfilm, Drama und Historie.
Einordnung
Die beiden Titel bewegen sich bei uns auf ähnlichem Niveau: „Samson und Delilah" erreicht 6,9 von 10, der Dokumentarfilm über ihr Leben 6,6 von 10, im Schnitt ergibt das 6,8 von 10. Zwischen den beiden Titeln liegen fast siebzig Jahre, sodass die schauspielerische Arbeit und die spätere dokumentarische Aufarbeitung im Katalog zeitlich deutlich getrennt stehen.