Geniale Göttin - Die Geschichte von Hedy Lamarr (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alexandra Dean |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-06-06 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (115 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hedy Lamarr wird der Öffentlichkeit vor allem als Hollywood-Schauspielerin in Erinnerung gerufen, deren Schönheit in den 1940er Jahren als Inbegriff des Filmstars galt. Der Film richtet den Blick auf eine andere Seite: ihre Arbeit als Wissenschaftlerin. Als österreichische Jüdin, die nach Amerika emigrierte, entwickelte sie ein störungsgesichertes Fernmeldesystem, das militärisch von Bedeutung hätte sein können. Ihr Angebot an die amerikanische Marine wurde jedoch abgelehnt, man verwies sie stattdessen darauf, Küsse gegen Kriegsanleihen zu verkaufen. Erst spät in ihrem Leben wurde erkannt, dass ihre Erfindung eine Grundlage moderner Kommunikationstechnik bildet, die sich in heutigen WiFi-, GPS- und Bluetooth-Verbindungen wiederfindet. Der Film erzählt damit die Geschichte einer Frau, deren öffentliches Bild und tatsächliche Leistung weit auseinanderklafften.
Entstehungsgeschichte
Alexandra Dean führte bei diesem 2018 entstandenen Dokumentarfilm Regie. Zu den Mitwirkenden zählen Hedy Lamarr selbst, außerdem Mel Brooks, Jennifer Hom und Anthony Loder. Eine Altersfreigabe ist nicht ausgewiesen.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm verzichtet die Produktion auf szenische Nacherzählung und stützt sich auf Zeitzeugen sowie Archivmaterial, um ein Leben zu rekonstruieren, das lange auf ein einziges Klischee reduziert wurde. Die Gegenüberstellung von Filmstar-Image und wissenschaftlicher Leistung strukturiert die Erzählung: Es geht weniger um chronologische Vollständigkeit als um die Korrektur eines öffentlichen Bildes. Dass unter den Mitwirkenden auch ein Angehöriger Lamarrs zu finden ist, deutet auf einen persönlichen, biografisch fundierten Zugang zum Material hin, der über reine Faktenvermittlung hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich für biografische Dokumentarfilme. Seit seiner Entstehung 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen Themen wie die nachträgliche Würdigung übersehener wissenschaftlicher Leistungen von Frauen zunehmend Beachtung fanden. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht der Titel damit für einen Ansatz, der prominente Figuren jenseits ihres bekannten Images neu zu beleuchten versucht.
Bilder






Besetzung & Stab
- Hedy Lamarr als Self (archive footage)
- Mel Brooks als Self
- Jennifer Hom als Self
- Anthony Loder als Self
- Wendy Colton als Self
- Fleming Meeks als Self
- Richard Rhodes als Self
- Jan-Christopher Horak als Self
- Jeanine Basinger als Self
- Peter Bogdanovich als Self
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Verfügbarkeit
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