F. Murray Abraham
Werdegang
Fahrid Murray Abraham wurde am 24. Oktober 1939 in Pittsburgh, Pennsylvania, geboren. Erste Aufmerksamkeit erhielt er 1976 mit einer Nebenrolle in Alan J. Pakulas Die Unbestechlichen über die Watergate-Affäre. 1983 spielte er in Brian De Palmas Scarface den Drogengangster Omar Suárez. Seinen künstlerischen Durchbruch erreichte er 1984 mit der Rolle des Antonio Salieri in Miloš Formans Amadeus, für die er einen Oscar als bester Hauptdarsteller sowie einen Golden Globe erhielt und sich damit gegen den ebenfalls nominierten Tom Hulce durchsetzte. In der Folge übernahm er häufig Schurken- und Antagonistenrollen, etwa als Inquisitor in Der Name der Rose oder als paranoider Staatsanwalt in Fegefeuer der Eitelkeiten, wobei er dieses Image in Komödien wie Loaded Weapon 1 und Last Action Hero mit Selbstironie aufgriff. Auch in Woody Allens Geliebte Aphrodite war er in einer Nebenrolle zu sehen. In späteren Jahren wandte er sich zunehmend differenzierter angelegten Charakterrollen zu.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwölf Titel mit F. Murray Abraham als Schauspieler verzeichnet, überwiegend Filme, ergänzt um eine Serie. Die Spanne reicht von Amadeus (1984) bis The Magic Flute - Das Vermächtnis der Zauberflöte (2022), also 38 Jahre, wobei der erste Titel 45 Jahre nach seiner Geburt und der letzte 83 Jahre danach entstand. Das Genrespektrum ist breit und umfasst unter anderem Drama, Komödie, Thriller, Historie, Musik, Animation, Fantasy und Action, was auf eine vielseitige Rollenauswahl über verschiedene Jahrzehnte hinweg schließen lässt.
Einordnung
Die Bewertungen der zwölf Titel liegen zwischen 5,5 und 8,4 von 10, im Schnitt bei 7,2. Am besten bewertet ist Amadeus mit 8,4, während Blood Monkey mit 5,5 den niedrigsten Wert erhält. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten bewerteten Titel liegen 38 Jahre, was die durchgehend solide bis gute Aufnahme über einen langen Zeitraum verdeutlicht.