Alain Cuny
Werdegang
Alain Cuny wurde am 12. Juli 1908 als René Xavier Marie in Saint-Malo in der Bretagne geboren. Er studierte zunächst eine Zeit lang Medizin, bevor er als Kostüm- und Bühnenbildner in die Filmbranche kam. In den 1930er Jahren begann er zu schauspielern. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählten „Les Visiteurs du soir" (1942), „Die Liebenden" (1958) sowie „La Dolce Vita" (1960) und „Satyricon" (1969) unter der Regie von Federico Fellini. Später übernahm er unter anderem eine Rolle im Film „Emmanuelle" (1974) sowie im Jahr 1974 die Rolle des Sitting Bull in einer absurdistischen Westernproduktion. Eine seiner letzten Rollen spielte er 1988 in „Camille Claudel" als Vater der Titelfigur. Cuny arbeitete sowohl in Frankreich als auch in Italien und starb 1994 in Paris.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Filme mit Alain Cuny als Schauspieler verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel decken einen Zeitraum von 32 Jahren ab, von 1956 bis 1988, was 48 beziehungsweise 80 Jahren Abstand zu seinem Geburtsjahr entspricht. Genrelich zeigt sich eine breite Streuung: Drama, Kriegsfilm, Komödie, Historie, Liebesfilm und Horror sind vertreten, darunter „Der Glöckner von Notre Dame" (1956), „Die Liebenden" (1958), „Die Milchstraße" (1969), „Bataillon der Verlorenen" (1970), „Emanuela" (1974) und „Camille Claudel" (1988).
Einordnung
Die sechs Titel bei uns erreichen Bewertungen zwischen 6,0 und 7,3 von 10, im Schnitt 6,8. Am besten bewertet ist mit 7,3 der Spitzenwert der Filmografie, während der am schwächsten bewertete Titel bei 6,0 liegt. Insgesamt bewegen sich die Bewertungen in einem eng begrenzten, mittleren bis leicht überdurchschnittlichen Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Die zeitliche Spanne von über drei Jahrzehnten zeigt eine kontinuierliche Präsenz in unterschiedlichen Genres über einen längeren Karriereabschnitt hinweg.