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Анатолий Солоницын

Анатолий Солоницын

Schauspieler · geboren 1934-08-30

Werdegang

Anatoli Alexejewitsch Solonizyn wurde am 30. August 1934 in Bogorodsk geboren. Er starb am 11. Juni 1982 in Moskau an Krebs. Bekannt wurde er vor allem durch seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Andrei Tarkowski, für den er unter anderem den Ikonenmaler Andrej Rubljow und den introspektiven Schriftsteller in „Stalker" verkörperte. Seine Rollen kreisten häufig um Themen wie Kunst, Glauben und die Last der Geschichte, dargestellt mit einer zurückhaltenden, konzentrierten Spielweise.

Filmografie bei uns

Im Katalog sind drei Filme mit Solonizyn vertreten, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1966 bis 1979 und decken damit eine Spanne von 13 Jahren ab – zwischen dem ältesten Titel, „Andrej Rubljow" von 1966, und „Stalker" von 1979, seinem jüngsten hier verzeichneten Film. Der erste Titel entstand 32 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 45 Jahre danach. Die vertretenen Genres reichen von Drama über Historie und Kriegsfilm bis zu Science Fiction, was auf ein Wirken jenseits eines einzelnen Genres hindeutet, mit einem Schwerpunkt auf ernsten, stoffreichen Erzählungen. Neben „Andrej Rubljow" und „Stalker" gehört auch „Aufstieg" von 1977 zu den bei uns geführten Titeln.

Einordnung

Die drei Filme erhalten bei uns Bewertungen von 8,1, 7,9 und 7,9, im Schnitt also 8,0 – ein durchweg hohes und einheitliches Niveau. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen 13 Jahre, was zeigt, dass sich seine hier erfasste Präsenz auf einen begrenzten, aber konstant gut bewerteten Abschnitt seines Schaffens konzentriert.

Filmografie

Stalker
Stalker
1979
Andrej Rubljow
Andrej Rubljow
1966
Aufstieg
Aufstieg
1977