Rodney Ascher
Werdegang
Rodney Ascher ist ein Filmemacher, dessen Spielfilmdebüt „Room 237" als „subjektiver Dokumentarfilm" Stanley Kubricks The Shining aus der Perspektive fünf unterschiedlicher Menschen betrachtete, die jeweils von der Lösung seiner zahlreichen Rätsel besessen sind. Der Film feierte 2012 seine Premiere bei Sundance und wurde anschließend auf Festivals weltweit gezeigt, darunter Cannes, London, die Viennale, Sitges, Toronto und New York. Sein Nachfolgewerk, der „Horror-Dokumentarfilm" „The Nightmare", befasste sich mit dem Phänomen der Schlafparalyse und debütierte ebenfalls bei Sundance. Zu seinen weiteren Projekten zählen unter anderem eine Arbeit für den Shudder-Streamingdienst, ein GIF-zentriertes Musikvideo für die experimentelle, für den Hugo-Award nominierte Hip-Hop-Band Clipping, ein posthumes Comedy-Album von Andy Kaufman sowie das Projekt „S from Hell".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel von Rodney Ascher als Regisseur verzeichnet, beide aus dem Bereich Dokumentarfilm mit Horror-Einschlag: „Room 237" (2012) und „The Nightmare" (2015). Beide Titel sind Kinofilme, Serien finden sich keine. Die beiden Arbeiten liegen drei Jahre auseinander und decken damit den frühen Teil seines Schaffens bis Mitte der 2010er Jahre ab. Beide Werke widmen sich dokumentarisch ungewöhnlichen, obsessiven Wahrnehmungsphänomenen, einmal filmbezogen, einmal an das Unbewusste im Schlaf gebunden.
Einordnung
Die beiden Titel erhalten bei uns Bewertungen von 6,1 und 5,5, im Schnitt also 5,8 von 10. „Room 237" schneidet dabei etwas besser ab als „The Nightmare". Der älteste erfasste Titel liegt inzwischen über zehn Jahre zurück, der jüngste rund ein Jahrzehnt. Mit nur zwei Titeln im Katalog lässt sich aus den Zahlen allein kein umfassendes Bild seines Gesamtschaffens ableiten, die vorhandenen Bewertungen bewegen sich jedoch im mittleren Bereich.