René Clair
Werdegang
René Clair wurde am 11. November 1898 geboren. Er begann seine Laufbahn in den 1920er Jahren als Regisseur von Stummfilmen, in denen er Komödie mit fantastischen Elementen verband. In den folgenden Jahren zählte er zu den Filmemachern, die den frühen französischen Tonfilm mitprägten, bevor er für mehr als ein Jahrzehnt in Großbritannien und den USA arbeitete. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er nach Frankreich zurück und drehte weiterhin Filme, die für Eleganz und Witz standen und oft einen nostalgischen Blick auf das französische Leben früherer Jahre warfen. 1960 wurde er in die Académie française gewählt. René Clair starb am 15. März 1981.
Filmografie bei uns
Bei uns sind vier Spielfilme von René Clair als Regisseur gelistet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1924 bis 1945 und decken damit eine Zeitspanne von 21 Jahren ab. Genreseitig zeigt sich eine breite Mischung aus Krimi, Drama, Mystery, Komödie, Fantasy, Liebesfilm und Musik, was auf ein vielseitiges Werk zwischen ernsten und leichten Tönen hindeutet. Der erste bei uns verzeichnete Titel entstand 26 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 47 Jahre danach.
Einordnung
Die vier Filme erreichen bei uns Bewertungen von 7,1, 7,0, 6,9 und 7,0, im Schnitt also 7,0 von 10 – ein insgesamt gleichmäßiges und solides Bild ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Zwischen dem ältesten Titel von 1924 und dem jüngsten von 1945 liegen 21 Jahre, was die im Werdegang beschriebene Entwicklung vom Stumm- zum Tonfilm und den späteren Auslandsjahren zeitlich widerspiegelt. Innerhalb unseres Katalogs erscheint René Clair damit als Regisseur eines schmalen, aber konstant bewerteten Ausschnitts seines Schaffens.