Miloš Forman
Werdegang
Miloš Forman, bürgerlich Jan Tomáš Forman, wurde am 18. Februar 1932 in Čáslav in der Tschechoslowakei geboren und starb am 13. April 2018 in Danbury, Connecticut. Er war ein tschechoslowakisch-US-amerikanischer Filmregisseur, der in den 1960er-Jahren als Teil der Tschechoslowakischen Neuen Welle internationale Aufmerksamkeit erlangte. Nach Auseinandersetzungen mit dem kommunistischen Regime musste er in die Vereinigten Staaten emigrieren. Dort wurde er für seine Arbeit an den Filmen „Einer flog über das Kuckucksnest" und „Amadeus" mit zwei Oscars ausgezeichnet.
Filmografie bei uns
In unserem Katalog sind zwölf Titel von Miloš Forman als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie reichen von „Die Liebe einer Blondine" (1965) bis „Goyas Geister" (2006) und decken damit eine Spanne von 41 Jahren ab. Der älteste Titel entstand, als Forman 33 Jahre alt war, der jüngste, als er 74 Jahre alt war. Die Werke verteilen sich auf sechs Genres, darunter Drama, Biografie, Historie, Musik, Komödie und Liebesfilm, wobei Drama und Biografie den Schwerpunkt bilden. Darunter finden sich „Einer flog über das Kuckucksnest" (1975), „Amadeus" (1984), „Hair" (1979), „Der Feuerwehrball" (1967), „Ragtime" (1981), „Taking Off" (1971), „Valmont" (1989) und „Der Mondmann" (1999).
Einordnung
Die zwölf Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 6,6 und 8,4 von 10, im Schnitt 7,3. Die höchsten Werte erzielen „Einer flog über das Kuckucksnest" und „Amadeus" mit jeweils 8,4, während die übrigen Titel überwiegend im Bereich zwischen 6,6 und 7,2 liegen. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten in unserem Katalog verzeichneten Titel liegen 41 Jahre, was die Bewertungen über einen langen Zeitraum verteilt zeigt.