Michael Lehmann
Werdegang
Michael Stephen Lehmann wurde am 30. März 1957 in San Francisco, Kalifornien, geboren. Er besuchte die Columbia University und begann seine Laufbahn in der Filmbranche als Telefonist bei Francis Ford Coppolas Produktionsfirma American Zoetrope. Später arbeitete er als Kameramann, unter anderem für „Die Outsider" (1983). Anschließend studierte er Film an der University of Southern California, wo er 1985 seinen Abschluss machte. Während seines Studiums drehte er einen Studentenfilm, dessen auffälliger Titel nach eigener Aussage die Aufmerksamkeit von Filmproduzenten weckte. Bekannt wurde Lehmann vor allem durch seine Regiearbeit an der schwarzen Komödie „Heathers". Neben Kinofilmen war er auch im Fernsehen tätig, etwa bei der HBO-Serie „The Comeback" und der NBC-Serie „The West Wing", sowie als Gastregisseur bei mehreren weiteren Serien.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Spielfilme von Michael Lehmann als Regisseur verzeichnet, Serienarbeiten fehlen hier. Die Titel stammen aus den Jahren 1989 bis 2007, decken also eine Spanne von 18 Jahren ab. Das Genrespektrum ist breit gefächert und reicht von Komödie und Krimi über Drama, Familie und Liebesfilm bis zu Musik, Action und Abenteuer, was auf eine vielseitige Regiearbeit ohne klare Genrefestlegung hindeutet. Zu den enthaltenen Titeln zählen „Heathers" (1989), „Hudson Hawk - Der Meisterdieb" (1991), „Airheads" (1994), „Lügen haben lange Beine" (1996), „My Giant - Zwei auf großem Fuß" (1998), „40 Tage und 40 Nächte" (2002) und „Von Frau zu Frau" (2007).
Einordnung
Die sieben Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 5,4 und 7,3 von 10, im Schnitt 6,0. Am besten schneidet „Heathers" mit 7,3 ab, der älteste Titel der Sammlung und zugleich 32 Jahre nach Lehmanns Geburtsjahr entstanden. Die übrigen Filme bewegen sich in einem engeren Bereich zwischen 5,4 und 6,2, was auf eine insgesamt durchwachsene, aber recht gleichmäßige Bewertungslage schließen lässt. Der jüngste erfasste Titel liegt 50 Jahre nach seinem Geburtsjahr.