Lucrecia Martel
Werdegang
Lucrecia Martel wurde am 14. Dezember 1966 in Argentinien geboren. Sie ist Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin und gehört zur Bewegung des New Argentine Cinema, einer zeitgenössischen Filmströmung, die Mitte der 1990er Jahre begann.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind vier Filme von Lucrecia Martel als Regisseurin verzeichnet, keine Serienarbeiten. Die Titel erschienen zwischen 2001 und 2017, also innerhalb von 16 Jahren: „La Ciénaga" (2001), „La niña santa" (2004), „Die Frau ohne Kopf" (2008) und „Zama" (2017). Ihr erster gelisteter Film entstand 35 Jahre nach ihrer Geburt, der jüngste 51 Jahre danach. Thematisch bewegen sich die Werke zwischen Drama, Historie und Mystery, wobei das Drama den Kern ihrer Filmografie bildet.
Einordnung
Die vier Titel Martels erreichen bei uns Bewertungen zwischen 6,3 und 6,8 von 10, im Schnitt 6,6 von 10 – ein vergleichsweise homogenes Bild ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Am besten bewertet ist „La Ciénaga" mit 6,8 von 10, am niedrigsten „Die Frau ohne Kopf" mit 6,3 von 10. Zwischen dem ältesten Titel im Katalog, „La Ciénaga" aus dem Jahr 2001, und dem jüngsten, „Zama" aus dem Jahr 2017, liegen 16 Jahre. Insgesamt zeichnet die Filmografie bei uns das Bild einer Regisseurin mit vergleichsweise schmalem, aber über mehrere Jahrzehnte verteiltem Werk, dessen einzelne Titel von unseren Nutzern ähnlich solide bewertet werden.