Jean-Pierre Jeunet
Werdegang
Jean-Pierre Jeunet, geboren am 3. September 1953, ist ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Sein Regiedebüt gab er 1991 mit der schwarzen Komödie „Delicatessen", bei der er mit Marc Caro zusammenarbeitete. Danach war er Co-Autor und Regisseur von „Die Stadt der verlorenen Kinder" (1995). Über seine Auseinandersetzung mit Science-Fiction und Horror kam er zur Regie von „Alien – Die Wiedergeburt" (1997), dem vierten Teil der Alien-Reihe. 2001 folgte mit „Die fabelhafte Welt der Amélie" sein größter Erfolg.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind neun Titel von Jean-Pierre Jeunet als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie umspannen einen Zeitraum von 1991 bis 2022, also 31 Jahre – vom Debüt „Delicatessen" bis zu „Bigbug". Zwischen seiner Geburt und dem ersten Titel liegen 38 Jahre, zum jüngsten Titel sind es 69 Jahre. Die Genres sind breit gestreut: Komödie und Romantikkomödie stehen neben Science-Fiction, Fantasy, Drama, Kriegsfilm, Abenteuer, Familie, Action, Krimi und Horror. Diese Vielfalt zeigt einen Regisseur, der sich nicht auf ein einzelnes Genre festlegen lässt, sondern zwischen skurriler Komödie, düsterer Fantastik und größeren Genreproduktionen wechselt.
Einordnung
Die neun Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 5,3 und 8,3, im Schnitt 7,0. Die Spitzenwertung von 8,3 entfällt auf „Die fabelhafte Welt der Amélie", während mehrere weitere Filme im Bereich zwischen 6,7 und 7,9 liegen. Der niedrigste Wert von 5,3 markiert den bislang jüngsten Titel im Katalog. Insgesamt zeigt sich über die gesamte Zeitspanne von drei Dekaden ein overwiegend solides bis gutes Bewertungsbild.