Ettore Scola
Werdegang
Ettore Scola, geboren am 10. Mai 1931, war ein italienischer Drehbuchautor und Filmregisseur. Bereits mit 15 Jahren arbeitete er als Ghostwriter, 1953 stieg er als Drehbuchautor in die Filmbranche ein und arbeitete unter anderem mit Regisseur Dino Risi und Drehbuchautor Ruggero Maccari zusammen, etwa an „Verliebt in scharfe Kurven“ (1962). Seinen ersten eigenen Film, „Frivole Spiele“, drehte er 1964. 1974 gelang ihm mit „Wir waren so verliebt“, einem Werk, das seinem Regiekollegen Vittorio De Sica gewidmet war, ein internationaler Erfolg, ausgezeichnet mit dem Goldenen Preis des Moskauer Filmfestivals. 1976 erhielt er für „Die Schmutzigen, die Häßlichen und die Gemeinen“ den Prix de la mise en scène in Cannes, 1978 einen Golden Globe für „Ein besonderer Tag“, dazu insgesamt fünf Oscar-Nominierungen in der Kategorie bester fremdsprachiger Film. In rund 40 Jahren inszenierte er fast 40 Filme.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Filme Scolas vertreten, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1968 bis 1989, decken also 21 Jahre seines Schaffens ab, beginnend 37 Jahre nach seiner Geburt bis 58 Jahre danach. Vertreten sind unter anderem „Wir waren so verliebt“, „Ein besonderer Tag“, „Die Schmutzigen, die Häßlichen und die Gemeinen“, „Die Familie“, „Eifersucht auf italienisch“, „Wie spät ist es?“, „Die Terrasse“ sowie „Riusciranno i nostri eroi a ritrovare l'amico misteriosamente scomparso in Africa?“. Die Genres reichen von Drama über Komödie bis zu Liebesfilm und Abenteuer, mit deutlichem Schwerpunkt auf Drama und Komödie.
Einordnung
Die acht gelisteten Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 6,8 und 8,3 von 10, im Schnitt 7,5. Am besten schneiden „Wir waren so verliebt“ mit 8,3 und „Ein besonderer Tag“ mit 8,1 ab, die schwächste Bewertung erhält der älteste Titel von 1968 mit 6,8. Insgesamt liegen alle Werke im oberen Bewertungsbereich, ohne größere Ausreißer nach unten.