David Zucker
Werdegang
David Zucker wurde am 16. Oktober 1947 in Milwaukee, Wisconsin, geboren. Gemeinsam mit seinem Bruder Jerry Zucker und ihrem Freund Jim Abrahams gründete er Ende der 1960er Jahre das Kentucky Fried Theatre, mit dem das Trio ein Bühnenprogramm aus Sketchen und satirischen Nummern zeigte. Nach dessen Erfolg zog die Gruppe 1969 nach Los Angeles. 1977 schrieb das Trio, bekannt als ZAZ, das Drehbuch zu „Kentucky Fried Movie". In den folgenden Jahren entstanden gemeinsame Filme, die für die Parodie ganzer Filmgenres bekannt wurden, darunter „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug", „Top Secret!" und „Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone". Ab Ende der 1980er Jahre verfolgte Zucker verstärkt eine Solokarriere, unter anderem mit „High School High" und „Die Sportskanonen". 2003 kehrte er mit „Scary Movie 3" zu größerem Erfolg zurück, wofür er mit Drehbuchautor Pat Proft zusammenarbeitete, mit dem er bereits an der „Nackte Kanone"-Reihe gewirkt hatte. Es folgten „Scary Movie 4" sowie 2008 „Superhero Movie".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Spielfilme von David Zucker als Regisseur verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1988 bis 2006, decken also eine Spanne von 18 Jahren ab. Genretechnisch dominiert die Komödie, ergänzt um Krimi- und Liebesfilm-Elemente. Vertreten sind unter anderem „Die nackte Kanone", „Die nackte Kanone 2½", „Die Sportskanonen" sowie „Scary Movie 3" und „Scary Movie 4".
Einordnung
Die Bewertungen der sieben Titel liegen zwischen 5,1 und 7,6 von 10, im Schnitt bei 6,3. Die höchsten Werte erzielen die frühen Filme der „Nackte Kanone"-Reihe, während spätere Arbeiten wie „Scary Movie 4" oder „Partyalarm - Finger weg von meiner Tochter" im unteren Mittelfeld liegen. Der älteste Titel im Katalog liegt 41 Jahre nach Zuckers Geburtsjahr, der jüngste 59 Jahre danach.