Chris Buck
Werdegang
Chris Buck wurde am 24. Februar 1958 in Wichita, Kansas, geboren. Er studierte zwei Jahre lang Character Animation am CalArts, wo er später von 1988 bis 1993 auch selbst unterrichtete. Seine Laufbahn bei Disney begann als Animator, unter anderem an „The Fox and the Hound", und führte über Zwischenstationen wie „Wer hat Roger Rabbit ausgesetzt?", „Bernard und Bianca im Känguruland" sowie Charakterdesign-Arbeiten an „Arielle, die Meerjungfrau" zu größerer Verantwortung. Bei „Pocahontas" betreute er als Animator mehrere zentrale Figuren. Später arbeitete er als Supervising Animator an „Bärenbrüder" und „Ente gut! Mädchen allein zu Haus" und war an Trickfilmwerbungen für Los Angeles ansässige Produktionsfirmen beteiligt. Zudem storyboardete er Tim Burtons Kurzfilm „Frankenweenie" und war an der Serie „Family Dog" beteiligt, die aus einer Episode von Steven Spielbergs „Amazing Stories" hervorging, bevor er als Regisseur bekannt wurde.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Filme von Chris Buck als Regisseur verzeichnet, alle im Animationsbereich, ergänzt um die Genres Familie, Abenteuer, Fantasy und Komödie. Die Titel erstrecken sich über 24 Jahre, von „Tarzan" (1999) bis „Wish" (2023). Serien finden sich keine darunter, ausschließlich Spielfilme. Zwischen seinem Geburtsjahr und dem ältesten geführten Titel liegen 41 Jahre, bis zum jüngsten sind es 65 Jahre.
Einordnung
Die vier Titel bewegen sich in unserer Bewertung zwischen 6,2 und 7,4 von 10, im Schnitt bei 6,8. Am besten schneidet „Tarzan" mit 7,4 ab, gefolgt von „Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" mit 7,2. „Könige der Wellen" liegt bei 6,5, „Wish" bei 6,2. Damit zeigt sich über die 24 Jahre hinweg ein insgesamt gleichmäßiges, leicht überdurchschnittliches Bewertungsbild ohne größere Ausreißer nach unten.